Schöttel-Nachfolger: Gleich zwei Namen sagen ab
- Suche nach Schöttel-Nachfolger läuft auf Hochtouren
- Peter Stöger winkt ab: Keine Bewerbung abgegeben
- Diese Kandidaten sind im Rennen: Von Maierhofer bis Alaba
- Ralf Rangnick wünscht sich bestmögliche Besetzung
Wer tritt das Erbe von Peter Schöttel im österreichischen Fußball-Bund an? Nach der Trennung im September läuft die Suche nach einem neuen ÖFB-Sportdirektor auf Hochtouren. Während sich die Gerüchteküche um potenzielle Kandidaten wie Stefan Maierhofer heftig dreht, hat Ex-Austria-Sportdirektor Peter Stöger seine Absage erteilt. Die Entscheidung soll spätestens bis Jahresende fallen.
Suche nach Schöttel-Nachfolger läuft auf Hochtouren
Nach rund neun Jahren hatte sich der ÖFB im September überraschend wegen unterschiedlicher Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung von Sportdirektor Peter Schöttel getrennt. Die Bewerbungsfrist für die vakante Position ist mittlerweile abgelaufen. Bei der Suche setzt der Verband – allen voran ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll und Geschäftsführer Bernhard Neuhold – auf die Unterstützung des externen Personalberaters Ernst & Young. Bis spätestens Jahresende soll der neue Sportdirektor offiziell präsentiert werden.
Peter Stöger winkt ab: Keine Bewerbung abgegeben
Immer wieder war der Name Peter Stöger gefallen, sobald es um den Posten des Sportdirektors ging. Der erfahrene Trainer und jetzige ORF-Experte schob den Spekulationen nun jedoch im Live-TV einen Riegel vor. Trotz seines guten Verhältnisses zu Josef Pröll stellt Stöger klar, dass er „keine Bewerbung abgegeben“ habe und somit definitiv nicht als Nachfolger bereitsteht.
Diese Kandidaten sind im Rennen: Von Maierhofer bis Alaba
Dennoch gibt es einige prominente Namen aus dem österreichischen Fußball, die als potenzielle Kandidaten gehandelt werden oder selbst Interesse bekundet haben. Darunter befinden sich Ex-Teamspieler wie Stefan Maierhofer, Marc Janko, Sebastian Prödl sowie Nachwuchs-Experte Martin Scherb. Experte Marko Stankovic hingegen dementiert ein mögliches Interesse im Sky-Podcast.
Für Aufsehen sorgt Frenkie Schinkels mit einer Augenzwinkern-Idee: Er brachte in einem oe24-Kommentar ÖFB-Kapitän David Alaba ins Spiel, der aufgrund seiner internationalen Titel und seiner engen Freundschaft mit Teamchef Ralf Rangnick ein Trumpf sein könnte.
Ralf Rangnick wünscht sich bestmögliche Besetzung
Teamchef Ralf Rangnick hält sich aus dem Auswahlverfahren bewusst heraus. Er habe sich vom Sichtungs- und Entscheidungsprozess abgekoppelt, betont aber im Rahmen der aktuellen Kader-Nominierung: „Ich wünsche mir die bestmögliche Besetzung, die der ÖFB kriegen kann in jeder Hinsicht. Nur dann, wenn wir wirklich ‚state of the art‘ aufgestellt sind, bringt das den Verband insgesamt weiter.“ Vor vier Wochen bezeichnete er die Anforderung noch scherzhaft als Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“.