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Mikaela Shiffrin beim Slalomlauf der Olympischen Spiele 2026 in Cortina d’Ampezzo – die US-Amerikanerin auf Goldkurs.
Mikaela Shiffrin liefert im Olympia-Slalom von Cortina d’Ampezzo eine fehlerfreie Fahrt und liegt nach dem ersten Durchgang klar in Führung.
Mikaela Shiffrin liefert im Olympia-Slalom von Cortina d’Ampezzo eine fehlerfreie Fahrt und liegt nach dem ersten Durchgang klar in Führung.
APA-Images / AFP / STEFANO RELLANDINI

Mikaela Shiffrin: US-Star fährt in eigener Liga

18.02.2026 um 12:23, Anna Kirschbaum
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Mikaela Shiffrin zeigt im Olympia-Slalom von Cortina d’Ampezzo ihre ganze Klasse. Mit 0,82 Sekunden Vorsprung auf Lena Dürr steuert sie klar auf Goldkurs.

Mikaela Shiffrin zeigt im ersten Durchgang des olympischen Damen-Slaloms in Cortina d’Ampezzo eine beeindruckende Vorstellung. Die 30-jährige US-Amerikanerin dominiert das Feld und setzt sich mit 0,82 Sekunden Vorsprung auf die Deutsche Lena Dürr klar an die Spitze. Nach schwierigen Rennen in den bisherigen Bewerben dieser Spiele findet sie ausgerechnet in ihrer Paradedisziplin zu alter Stärke zurück.

Mikaela Shiffrin: Traum von der Olympia-Medaille

Seit den Winterspielen von Peking 2022 wartet Shiffrin auf eine Olympia-Medaille. Acht Bewerbe ohne Podestplatz liegen hinter ihr. Nun gelingt ihr im Slalom ein starker Auftakt, der sie der ersehnten Goldmedaille näherbringt. Der zweite Lauf am Nachmittag (13.30 Uhr) entscheidet über den Sieg – und diesmal hat Mikaela Shiffrin hat alle Trümpfe in der Hand. Von ihren 108 Weltcupsiegen stammen 71 aus dem Slalom, neunmal hat sie bereits die Disziplinwertung gewonnen.

Schweizerinnen bleiben in Schlagdistanz

Hinter Mikaela Shiffrin reiht sich Lena Dürr auf Rang zwei ein, Dritte ist überraschend Cornelia Öhlund aus Schweden (+1,00 Sekunde). Die Schweizerinnen Camille Rast und Wendy Holdener folgen als Vierte und Fünfte und wahren ihre Medaillenchancen. Rast fehlen nur fünf Hundertstel auf Bronze, Holdener liegt 16 Hundertstel zurück.

ÖSV-Damen kämpfen mit großem Rückstand

Für die österreichischen Läuferinnen verläuft der erste Lauf enttäuschend. Katharina Huber belegt als beste ÖSV-Dame Rang neun (+1,55 Sekunden), Katharina Truppe folgt auf Platz zehn (+1,64). Gallhuber (+2,57) und Hörhager (+3,00) verlieren zu viel Zeit. „Ich wollte es mit der frechen Linie probieren, das ist ein bisschen zu viel gewesen“, sagt Huber im ORF. Truppe erklärt: „Da habe ich gleich eine Packung bekommen. Das Finish war auch nicht das beste.“

Kurssetzung sorgt für Diskussionen

Diskussionsstoff liefert die Kurssetzung von ÖSV-Techniktrainer Klaus Mayrhofer. Eine anspruchsvolle Passage im mittleren Abschnitt lässt mehrere Linienvarianten zu. Mikaela Shiffrin und Lena Dürr wählten die direkte Linie und gewannen Zeit, während das ÖSV-Quartett weiter ausholte. Truppe zeigt sich wenig begeistert: „Die Passage habe ich nicht so gern gehabt. Ich bin froh, dass das abgehakelt ist.“

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