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Marko Arnautovic beendete seine Karriere beim ÖFB-Team nach der WM 2026.
Marko Arnautovics Zukunft bei Roter Stern Belgrad ist plötzlich offen.
Marko Arnautovics Zukunft bei Roter Stern Belgrad ist plötzlich offen.
APA-Images / AFP / PATRICK T. FALLON

Arnautovic vor Abschied: Wohin könnte er wechseln?

02.09.2026 um 08:14, Yunus Emre Kurt
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Marko Arnautovics Zukunft bei Roter Stern ist offen. Eine frühere Aussage über ein angebliches Angebot sorgt wieder für Gesprächsstoff.

Wie geht es mit Marko Arnautovic weiter? Nach den jüngsten Berichten über einen möglichen vorzeitigen Abschied von Roter Stern Belgrad rückt diese Frage zunehmend in den Mittelpunkt. Ein konkreter neuer Arbeitgeber für den 37-jährigen ÖFB-Rekordteamspieler ist derzeit zwar nicht bekannt. In den vergangenen Monaten und Jahren gab es allerdings mehrere Klubs, die bereits mit Arnautovic in Verbindung standen.

LASK-Spur sorgt wieder für Gesprächsstoff

Eine besonders interessante österreichische Spur führt nach Linz. Im April 2026 sorgte Arnautovic bei einem PR-Termin in St. Pölten selbst für Aufsehen. Auf die scherzhafte Frage nach einem möglichen Wechsel zum SKN erklärte der Angreifer, er habe bereits auf der Autofahrt ein Angebot vom LASK bekommen.

Die Aussage fiel allerdings am 1. April und wurde von Arnautovic mit einem Schmunzeln präsentiert. Ob es tatsächlich ein konkretes Angebot der Linzer gegeben hatte oder lediglich ein Aprilscherz dahintersteckte, blieb offen.

Sollte Roter Stern den Vertrag mit Arnautovic tatsächlich auflösen, dürfte diese Episode dennoch wieder für Diskussionen sorgen. Ein aktuell bestätigtes Interesse des LASK gibt es allerdings nicht.

Rapid verhandelte bereits intensiv

Deutlich konkreter war die Verbindung zum SK Rapid. Im Sommer 2025 verhandelten die Hütteldorfer intensiv über eine Verpflichtung des damals ablösefreien Stürmers. Sportdirektor Markus Katzer bestätigte damals die Gespräche, letztlich konnte allerdings keine Einigung erzielt werden.

Arnautovic selbst erklärte später, dass er sehr gerne nach Österreich zurückgekehrt wäre. Er habe nach Wien und in seine Heimat gewollt. Die Verhandlungen seien dann jedoch aus seiner Sicht zunehmend schwierig geworden.

Ob Rapid ein Jahr später noch einmal einen Versuch starten würde, ist offen. Eine aktuelle Annäherung zwischen beiden Seiten ist bislang nicht bekannt. Dazu kommt Arnautovics hohes Gehalt bei Roter Stern, das für österreichische Verhältnisse eine große Hürde darstellen dürfte.

Beşiktaş war ernsthafte Alternative

Auch international gibt es eine bereits bekannte Spur. Noch vor Arnautovics Wechsel nach Belgrad war Beşiktaş Istanbul an einer Verpflichtung interessiert. Der ORF berichtete im Juni 2025, dass der türkische Spitzenklub neben Rapid um den ÖFB-Star warb.

Auch nach dem Ende der Verhandlungen mit Rapid blieb Beşiktaş als mögliche Destination im Gespräch. Letztlich entschied sich Arnautovic allerdings für Roter Stern Belgrad und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag.

Ob Beşiktaş erneut Interesse zeigen würde, ist derzeit nicht bekannt. Aufgrund der damaligen Verbindung wäre die Türkei im Fall eines tatsächlichen Abschieds aber zumindest eine naheliegende Option.

Noch fehlt ein konkreter Abnehmer

Andere vermeintlich naheliegende Ziele wie Saudi-Arabien oder die Major League Soccer sind derzeit noch spekulativer. Arnautovics Bruder und Berater Danijel hatte im Sommer 2025 ausdrücklich erklärt, dass Saudi-Arabien, Russland und die USA damals keine Optionen waren.

Seitdem ist mehr als ein Jahr vergangen, weshalb sich die Situation natürlich geändert haben könnte. Aktuell gibt es aber keine belastbaren Hinweise auf ein konkretes Interesse aus diesen Ländern.

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