Direkt zum Inhalt
Marcel Hirscher spricht über sein geplantes Weltcup-Comeback und arbeitet nach seiner Knieverletzung intensiv an seiner Rückkehr in den Ski-Weltcup.
Marcel Hirscher kämpft für sein Weltcup-Comeback. Der Ski-Star trainiert bis zu 25 Stunden pro Woche und peilt die kommende WM-Saison an.
Marcel Hirscher kämpft für sein Weltcup-Comeback. Der Ski-Star trainiert bis zu 25 Stunden pro Woche und peilt die kommende WM-Saison an.
APA-Images / APA / EXPA

Sensation: Marcel Hirscher plant Weltcup-Comeback

29.06.2026 um 10:55, Jovana Borojevic
min read
Marcel Hirscher arbeitet mit Hochdruck an seinem Weltcup-Comeback. Der Ski-Star trainiert bis zu 25 Stunden pro Woche und gibt sich kämpferisch.

Inhalt

Marcel Hirscher gibt seinen großen Traum nicht auf. Nach einer langen Leidenszeit, einem Kreuzbandriss und schmerzhaften Rückschlägen arbeitet Österreichs Ski-Legende mit aller Kraft an der Rückkehr in den Ski-Weltcup. Der achtfache Gesamtweltcupsieger hat ein klares Ziel vor Augen: Noch einmal auf höchstem Niveau Rennen fahren.

Marcel Hirscher will es noch einmal wissen

Beim Formel-1-Wochenende in Spielberg machte Marcel Hirscher seinen Fans Hoffnung. Der 37-Jährige arbeitet mit voller Leidenschaft an seinem zweiten Weltcup-Comeback und macht keinen Hehl daraus, wie groß seine Motivation ist.

„Ich bin voll im Training, 25 Stunden in der Woche, und ich versuche, wieder so fit zu werden wie notwendig für den Weltcup“, erklärte Marcel Hirscher. Seine Kampfansage folgt sofort: „Ich gebe alles dafür.“

Der Salzburger möchte sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf an den Start gehen. Für ihn gehören beide Disziplinen untrennbar zusammen und sind der Schlüssel, um wieder an seine alte Stärke anzuknüpfen.

Marcel Hirscher glaubt weiter an seine Rückkehr

Trotz aller Motivation bleibt Marcel Hirscher realistisch. Er weiß, dass der Weg zurück an die Weltspitze alles andere als einfach wird.

„Zuerst will ich gesund und fit sein, dann wird man sehen, was möglich ist“, sagte der Ausnahmeathlet. Ihm fehlten derzeit noch die entscheidenden Vergleichswerte. Trotzdem ist der Glaube an die eigene Rückkehr ungebrochen. Er sei überzeugt, dass ihm das Skifahren auf höchstem Niveau wieder genauso viel Freude bereiten werde wie früher.

Ob Marcel Hirscher tatsächlich wieder im Weltcup starten kann, hängt auch von der Entscheidung über seine FIS-Wildcard ab. Einen festen Zeitplan gibt es deshalb noch nicht.

25 Stunden Training jede Woche für den großen Traum

Für sein Comeback schuftet Marcel Hirscher beinahe täglich. Zwischen 20 und 25 Stunden Training pro Woche stehen derzeit auf seinem Programm.

Mit jeder Einheit kämpft sich der Ski-Star Schritt für Schritt zurück. Kraft, Stabilität und Beweglichkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Alles ist darauf ausgerichtet, den Körper wieder fit für die enormen Belastungen des Ski-Weltcups zu machen.

Ein Trainingslager in Neuseeland dürfte sich allerdings noch nicht ausgehen. Dadurch könnte sich auch die Rückkehr auf Schnee weiter verzögern.

Das Knie bremst Marcel Hirscher noch immer aus

Die größte Hürde bleibt sein linkes Knie. Seit dem Kreuzbandriss im Dezember 2024 kämpft Marcel Hirscher mit hartnäckigen Problemen. Besonders rund um den Jahreswechsel machten ihm starke Schmerzen zu schaffen.

Seit Anfang Februar konnte der Salzburger deshalb keinen einzigen Schwung auf Skiern absolvieren. Noch immer fehlen ihm, wie er selbst sagt, „zehn Prozent“.

„Minimale Fortschritte sind da“, erklärte Marcel Hirscher dennoch. Die Rehabilitation verlaufe zwar langsamer als erhofft, doch Aufgeben ist für ihn keine Option.

Der Fokus des Ski-Stars ist klar: zuerst vollständig gesund werden, dann den nächsten Anlauf auf das große Weltcup-Comeback wagen. Seine Fans dürfen also weiter hoffen, dass Marcel Hirscher schon bald wieder am Start eines Weltcup-Rennens stehen wird.

more