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PSG vs. Aston Villa: Supercup 2026 geht nach Paris, die Spieler am jubeln.
Paris Saint-Germain gewann das Finale im Stadion Salzburg mit 2:1 gegen Aston Villa.
Paris Saint-Germain gewann das Finale im Stadion Salzburg mit 2:1 gegen Aston Villa.
APA-Images / AFP / FRANCK FIFE

Nach PSG-Triumph: Das ist Salzburgs Supercup-Bilanz

13.08.2026 um 09:39, Yunus Emre Kurt
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PSG holt den Supercup, doch auch Salzburg feiert einen Erfolg: Rund 50.000 Fußballfans waren in der Stadt unterwegs, Zwischenfälle blieben weitgehend aus.

Zwei Tage voller Fußball, tausende internationale Gäste und ein hochkarätiges Finale: Salzburg zieht nach dem UEFA Super Cup 2026 eine positive erste Bilanz. Rund 50.000 Fußballfans waren laut Stadt rund um das Großereignis in Salzburg unterwegs. Die Feierlichkeiten in der Altstadt verliefen bis zum Abend weitgehend friedlich.

Sportlich setzte Paris Saint-Germain den Schlusspunkt. Der Champions-League-Sieger gewann das Finale im Stadion Salzburg mit 2:1 gegen Aston Villa und durfte damit vor großer internationaler Kulisse den nächsten Titel feiern.

Rund 50.000 Fußballfans in Salzburg

Bereits lange vor dem Anpfiff hatte sich die Salzburger Innenstadt in eine große Fanmeile verwandelt. Nach Angaben der Stadt waren insgesamt rund 50.000 Fußballfans in Salzburg unterwegs. Bei den Frequenzmessungen wurden an den verschiedenen Veranstaltungsorten sogar deutlich höhere Durchlaufzahlen registriert.

Beim Fan Festival am Residenzplatz wurden an den beiden Veranstaltungstagen insgesamt 45.900 Besuche gezählt. Am Matchtag kamen 24.100 Durchläufe beim Treffpunkt der Aston-Villa-Anhänger am Kapitelplatz sowie 30.053 beim PSG-Bereich am Alten Markt hinzu. Die Stadt betont allerdings, dass es sich dabei um Frequenzwerte und nicht um unterschiedliche Einzelpersonen handelt.

Fanbereiche bleiben weitgehend friedlich

Trotz der großen Menschenmengen fiel die vorläufige Sicherheitsbilanz erfreulich aus. Bis 19.30 Uhr wurden beim Fan Festival und an den Fan Meeting Points lediglich vier Einsätze der Rettungsorganisationen verzeichnet. Für die Polizei war auf dem Festivalgelände bis dahin kein Einschreiten notwendig.

Auch kurzfristige zusätzliche Straßensperren, etwa am Rudolfskai, waren zunächst nicht erforderlich. Im Vorfeld hatten sich Polizei, Behörden, Einsatzorganisationen, Stadt und Verkehrsunternehmen monatelang auf das Großereignis vorbereitet. Eine endgültige Einsatzbilanz soll nach Abschluss der Veranstaltung folgen.

Altstadt wird zur großen Fußballbühne

Abseits des Stadions wurde den internationalen Gästen ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Am Residenzplatz standen unter anderem die Beatles-Coverband HELP!, die Eschenauer Tanzlmusi, Double D und Cesár Sampson auf der Bühne. Auch ein Meet & Greet mit Dominic Thiem gehörte zum Programm.

Zu den Publikumsmagneten zählte außerdem die Trophy Stage. Dort konnten die Besucher die Pokale der Champions League, der Europa League und des UEFA Super Cups aus nächster Nähe sehen.

Eine besondere Herausforderung war der Zeitpunkt der Veranstaltung. Der von der UEFA festgelegte Termin fiel mitten in die Salzburger Festspielzeit. Eigene Fanbereiche, Shuttlebusse, S-Bahn-Verbindungen und ein Wegleitsystem sollten dafür sorgen, dass sich die Besucherströme möglichst wenig in die Quere kamen.

Salzburg erreicht internationales Publikum

Der Supercup brachte Salzburg auch enorme internationale Aufmerksamkeit. Laut Stadt berichteten 24 Broadcaster über das Ereignis. Dazu kamen 56 Kommentatorenplätze, zwei Radiostationen und 90 Fotografen.

Bilder aus der historischen Altstadt, von den Fanbereichen und aus dem Stadion wurden damit in zahlreiche Länder übertragen. Wie groß die weltweite Reichweite tatsächlich war und welchen Medienwert die Veranstaltung für Salzburg hatte, lässt sich allerdings erst nach vollständiger Auswertung seriös beziffern.

Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen sollen noch genauer untersucht werden. Die Stadt kündigte dazu eine eigene Studie an, die den Mehrwert für Betriebe, Unternehmen und den Standort Salzburg analysieren soll.

PSG krönt Fußballfest mit Supercup-Sieg

Auf dem Rasen lieferten sich Paris Saint-Germain und Aston Villa ein enges Finale. Khvicha Kvaratskhelia brachte PSG zunächst mit 1:0 in Führung, doch Villa schlug noch vor der Pause zurück. Der erst 17-jährige Brian Madjo erzielte den Ausgleich für die Engländer.

Nach dem Seitenwechsel fiel schließlich die Entscheidung. Désiré Doué traf zum 2:1 für Paris und bescherte dem Champions-League-Sieger damit den UEFA-Supercup 2026.

Salzburg blickt damit auf zwei außergewöhnliche Fußballtage zurück. Neben dem sportlichen Höhepunkt dürfte vor allem der weitgehend friedliche Verlauf für Erleichterung bei den Verantwortlichen sorgen. Eine detaillierte Bilanz zu Einsätzen, Reichweite und wirtschaftlichen Auswirkungen steht allerdings noch aus.

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