PSG jubelt in Salzburg: Paris gewinnt den Supercup
- Kvaratskhelia bringt PSG auf Kurs
- Youngster Madjo schlägt für Villa zurück
- Doué erzielt den entscheidenden Treffer
- Aston Villa wirft noch einmal alles nach vorne
- PSG feiert den Titel in Salzburg
Paris Saint-Germain ist UEFA-Supercup-Sieger 2026. Der Champions-League-Gewinner setzte sich am Mittwochabend im Stadion Salzburg mit 2:1 gegen Europa-League-Sieger Aston Villa durch. Die Engländer verlangten dem Favoriten alles ab, am Ende machte aber die Effizienz der Franzosen den Unterschied.
Khvicha Kvaratskhelia brachte Paris in der ersten Hälfte in Führung, ehe der erst 17-jährige Brian Madjo unmittelbar vor der Pause für Villa ausglich. Nach dem Seitenwechsel sorgte Désiré Doué für das entscheidende 2:1 und bescherte PSG damit den nächsten internationalen Titel.
Kvaratskhelia bringt PSG auf Kurs
PSG übernahm zunächst erwartungsgemäß die Kontrolle und hatte deutlich mehr vom Ball. Aston Villa versteckte sich allerdings nicht und versuchte, den Favoriten früh unter Druck zu setzen. Nach 20 Minuten schlug Paris dennoch erstmals zu.
Nach einer schnellen Balleroberung gelangte das Leder über Doué zu Khvicha Kvaratskhelia. Der Georgier verschaffte sich links im Strafraum mit einer kurzen Bewegung Platz und jagte den Ball sehenswert ins kurze Eck. PSG führte mit 1:0.
Youngster Madjo schlägt für Villa zurück
Die Engländer reagierten stark auf den Rückstand. Besonders Brian Madjo bereitete der PSG-Defensive zunehmend Probleme. Der 17-Jährige vergab zunächst mehrere Möglichkeiten, unter anderem einen freien Kopfball und einen Schlenzer aus aussichtsreicher Position.
Unmittelbar vor dem Pausenpfiff belohnte sich Aston Villa schließlich. Nach Vorarbeit von John McGinn erzielte Madjo in der 45. Minute das 1:1. Damit ging es nach einer zunehmend offenen ersten Hälfte mit Gleichstand in die Kabinen.
Doué erzielt den entscheidenden Treffer
Nach dem Seitenwechsel erhöhte PSG wieder die Intensität. Villa hatte durch McGinn zwar die erste gefährliche Möglichkeit, doch Paris setzte den entscheidenden Treffer. In der 61. Minute schickte Ousmane Dembélé den gestarteten Doué in Richtung Tor.
Der Franzose zog in den Strafraum und schlenzte den Ball präzise ins linke Eck. Zunächst wurde der Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben. Nach Überprüfung durch den VAR zeigte sich jedoch, dass Matty Cash das Abseits knapp aufgehoben hatte. Das 2:1 für PSG zählte.
Aston Villa wirft noch einmal alles nach vorne
Villa hätte beinahe unmittelbar geantwortet. Hemmings kam nach Vorarbeit von Buendía zentral im Strafraum zum Abschluss, scheiterte allerdings an PSG-Torhüter Safonov. Paris blieb auf der Gegenseite gefährlich, unter anderem zwang Nuno Mendes Bizot zu einer Parade.
Unai Emery reagierte mit mehreren Wechseln. Unter anderem kamen Tammy Abraham, Ross Barkley und Tyrone Mings in die Partie. In der Schlussphase drängten die Engländer noch einmal nach vorne, um sich zumindest ins Elfmeterschießen zu retten.
Die Pariser Defensive ließ jedoch nur noch wenig zu. PSG verteidigte den knappen Vorsprung und brachte das 2:1 über die Zeit.
PSG feiert den Titel in Salzburg
Damit endete der große europäische Fußballabend in Salzburg mit einem Triumph von Paris Saint-Germain. Aston Villa hatte dem Favoriten über weite Strecken einen offenen Kampf geliefert und verfügte phasenweise sogar über die besseren Möglichkeiten.
Entscheidend war letztlich die größere Effizienz der Franzosen. Kvaratskhelia und Doué nutzten zwei ihrer Möglichkeiten und machten damit den Unterschied. Für PSG geht eine erfolgreiche internationale Serie somit weiter: Nach dem Champions-League-Triumph folgt nun der Gewinn des UEFA-Supercups 2026.