Rassismus-Eklat bei WM: FIFA ermittelt nach Vorfall um YouTuber
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Eigentlich wollte IShowSpeed beim WM-2026-Achtelfinale zwischen Argentinien und Kap Verde in Miami nur die einzigartige Atmosphäre genießen. Der weltbekannte YouTuber und Streamer war live im Stadion, filmte für seine Millionen Fans und verfolgte das spektakuläre 3:2 der Argentinier hautnah. Doch statt Fußball-Euphorie sorgte ein mutmaßlicher Rassismus-Eklat für weltweite Schlagzeilen. Videos des Vorfalls verbreiteten sich innerhalb kürzester Zeit im Netz und lösten eine Welle der Empörung aus. Nun schaltet sich auch die FIFA ein.
IShowSpeed erlebt Schock bei WM-Spiel
Der US-Amerikaner, der mit bürgerlichem Namen Darren Jason Watkins Jr. heißt, zählt mit mehr als 50 Millionen Abonnenten zu den bekanntesten Internet-Stars der Welt. Seine Livestreams von großen Sportereignissen erreichen regelmäßig Millionen Zuschauer. Genau deshalb verbreitete sich auch der Vorfall aus Miami rasend schnell.
Während seines Livestreams soll es auf der Tribüne zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Fan im Argentinien-Trikot gekommen sein. Kurz darauf tauchten in den sozialen Netzwerken zahlreiche Videos auf, begleitet von Vorwürfen, IShowSpeed sei rassistisch beleidigt worden. Innerhalb weniger Stunden wurde der Vorfall weltweit diskutiert und entwickelte sich zu einem der meistbesprochenen Themen rund um die WM 2026.
FIFA leitet Untersuchung ein
Der Vorfall blieb auch dem Fußball-Weltverband nicht verborgen. Laut den vorliegenden Informationen hat die FIFA offiziell eine Untersuchung eingeleitet. In einer Stellungnahme machte der Verband deutlich, dass Rassismus, Hass und Diskriminierung im Fußball keinen Platz hätten.
Die FIFA betonte außerdem, dass die WM 2026 für Einheit, Respekt und Vielfalt stehe und Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammenbringe. Wer diese Werte untergrabe, sei im Fußball nicht willkommen. Nun soll geprüft werden, was sich auf den Tribünen in Miami tatsächlich abgespielt hat.
Argentino fazendo gesto racista "macaco" para o influenciador americano IShowSpeed, o Speed, após a classificação da Seleção Argentina para quartas de final da Copa.
📽️Speed/live pic.twitter.com/xaDnhJ4WQi— LIBERTA DEPRE (@liberta___depre) July 7, 2026
WM 2026 steht erneut unter Druck
Für die FIFA kommt der mutmaßliche Rassismus-Vorfall zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Bereits in den vergangenen Tagen war die WM 2026 von weiteren Rassismus-Debatten überschattet worden. Zuletzt hatten mutmaßlich rassistische Äußerungen gegen Frankreich-Star Kylian Mbappé international für Empörung gesorgt und Untersuchungen ausgelöst.