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Ägypten Trainer Hassan diskutiert heftig mit Schiedsrichter Letexier nach Argentinien Spiel WM 2026
Ägyptens Trainer Hossam Hassan gerät nach dem umstrittenen 3:2 gegen Argentinien mit Schiedsrichter François Letexier aneinander
Ägyptens Trainer Hossam Hassan gerät nach dem umstrittenen 3:2 gegen Argentinien mit Schiedsrichter François Letexier aneinander
APA-Images / REUTERS / Paul Childs

"Manipulation": Ägypten legt Beschwerde wegen geraubtem Sieg ein

08.07.2026 um 09:50, Anna Kirschbaum
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Argentinien - Ägypten: Nach dem 3:2 eskaliert die Lage. Ägypten legt Protest bei der FIFA ein und spricht von Betrug. Schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter.

Nach dem dramatischen 2:3 gegen Titelverteidiger Argentinien sorgt das WM-Achtelfinale weiter für heftige Diskussionen. Ägypten sieht sich um den Sieg gebracht und hat offiziell Protest bei der FIFA eingelegt. Im Fokus steht Schiedsrichter François Letexier, dessen Entscheidungen aus Sicht der Nordafrikaner maßgeblich zum Ausscheiden beigetragen haben.

WM-Eklat nach Argentinien-Spiel

Der Frust sitzt tief, nachdem Argentinien einen 0:2-Rückstand innerhalb von nur 13 Minuten gedreht hat und ins Viertelfinale eingezogen ist.

Offizieller Protest gegen Letexier

Der ägyptische Fußballverband fordert jetzt eine umfassende Untersuchung der Spielleitung. Verbandspräsident Hany Abo Rida hat nach der Niederlage eine formelle Beschwerde eingereicht. Der französische Schiedsrichter habe durch mehrere strittige Entscheidungen eine „entscheidende Rolle“ beim Sieg Argentiniens gespielt. Laut der spanischen Sportzeitung „Diario AS“, die sich auf offizielle Quellen beruft, erfolgte der Protest unmittelbar nach dem Spiel.

Neben einer Erklärung verlangt Ägypten auch Konsequenzen: Das gesamte Schiedsrichterteam soll wegen schwerwiegender Fehler vom weiteren Turnier ausgeschlossen werden.

Elfmeter-Zoff sorgt für Wirbel

Besonders brisant ist eine Szene kurz vor dem entscheidenden 3:2. Argentinien erzielt den Siegtreffer, nachdem zuvor ein mögliches Foul im Strafraum ungeahndet bleibt. Konkret geht es um ein Trikotziehen von Alexis Mac Allister an Hamdi Fathi im Strafraum, das nicht gepfiffen wurde.

„Für mich, und da bin ich relativ deutlich, ist das eigentlich ein Strafstoß“, bewertet Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich die Situation bei MagentaTV. Auch ARD-Experte Lutz Wagner spricht von „sehr uncleverem Verhalten“. Argentinien habe in dieser Situation „sehr viel Glück gehabt“.

Ägypten Trainer Hassan wütend nach Argentinien Spiel WM 2026 Protest Schiedsrichter Kritik
Ägyptens Trainer Hossam Hassan rastet nach dem umstrittenen 3:2 gegen Argentinien aus und kritisiert die Schiedsrichter-Entscheidungen scharf.

Hassan erhebt schwere Vorwürfe

„Der Titelverteidiger ist auf allen Ebenen bevorteilt worden“, befindet Teamchef Hossam Hassan nach dem Spiel. Er spricht von einem „ganz klar manipulierten Spiel“.

Noch schärfer fällt seine Kritik an der FIFA aus: „Wenn sie unbedingt wollen, dass Argentinien gewinnt, warum lassen sie dann überhaupt alle anderen Mannschaften am Turnier teilnehmen?“ Zudem wirft er den Argentiniern vor, Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt zu haben. Für Hassan steht fest: „Argentinien habe diesen Sieg nicht verdient“ – bei dieser WM gebe es „einfach keine Gerechtigkeit“.

FIFA unter Druck

Der Protest aus Ägypten setzt die FIFA nun unter Zugzwang. Eine offizielle Stellungnahme steht noch aus. Sollte der Weltverband tatsächlich Ermittlungen einleiten, könnte der Fall weitreichende Folgen für das Turnier haben.

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