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Fernando Alonso nach Geburt seines ersten Kindes beim Japan Grand Prix in Suzuka im Aston-Martin-Outfit
Fernando Alonso bestätigt die Geburt seines ersten Kindes.
Fernando Alonso bestätigt die Geburt seines ersten Kindes.
APA-Images / AFP / JADE GAO

Fernando Alonso erstmals Vater: Baby da – Suzuka beginnt ohne ihn

27.03.2026 um 13:40, Anna Kirschbaum
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Fernando Alonso ist erstmals Vater geworden. Das Baby kommt kurz vor dem Suzuka-GP zur Welt. Partnerin Melissa Jimenez ist wohlauf, bei Aston Martin kriselt es.

Fernando Alonso ist Vater geworden: Der Formel-1-Star bestätigt die Geburt seines ersten Kindes. Seine Partnerin Melissa Jimenez hat ein gesundes Baby zur Welt gebracht, wie der Spanier gegenüber DAZN mitteilt. Für Fernando Alonso bedeutet das in Suzuka eine verspätete Anreise, einen verpassten Medientag und sogar ein ausgelassenes Training. Während die Konkurrenz bereits Runden dreht, erlebt der Spanier seinen wohl emotionalsten Moment abseits der Strecke.

Suzuka: Fernando Alonso fehlt – „private Gründe“ sorgen für Spekulationen

Bereits am Mittwoch deutet sich an, dass etwas Großes bevorsteht. Aston Martin gibt bekannt, dass Fernando Alonso später nach Japan reisen wird. „Aus persönlichen Gründen wird Fernando Alonso verspätet anreisen und am Medientag nicht teilnehmen. Aber es ist alles in Ordnung“, so das offizielle Statement des Rennstalls. Fans und Insider haben schnell einen Verdacht: Melissa Jimenez ist hochschwanger – und das Timing passt verdächtig gut.

Statt Fernando Alonso sitzt im ersten Training in Suzuka ein anderer im Aston Martin: Nachwuchsfahrer Jak Crawford übernimmt kurzfristig das Cockpit. Der US-Amerikaner kommt so völlig unerwartet zu seinem Einsatz – während Alonso zur wohl wichtigsten „Session“ seines Lebens unterwegs ist.

Fernando Alonso: Baby ist da – Mutter und Kind wohlauf

Am Freitag folgt in Suzuka beim Japan-Grand-Prix die Bestätigung: Das Baby ist da. „Für die Mutter und das Baby ist alles gut gelaufen. Es ist ein sehr glücklicher und besonderer Moment“, sagt Fernando Alonso. Für den zweifachen Weltmeister ist es das erste Kind. „Man hat Stress und macht sich Sorgen, dass alles gut geht“, erklärt er zur Geburt.

Für seine Partnerin Melissa Jimenez, die als DAZN-Moderatorin arbeitet, ist es bereits Baby Nummer vier. Aus ihrer früheren Beziehung mit Fußballprofi Marc Bartra hat die 38-Jährige zwei Töchter und einen Sohn.

Zwischen Jetlag und Babyglück: So erlebt Alonso Suzuka

Fernando Alonso kehrt ohne Verzögerung in den Rennalltag zurück. Direkt aus Europa eingeflogen, kämpft er in Suzuka nicht nur mit der weiterhin schwierigen technischen Lage bei Aston Martin, sondern auch mit einem deutlichen Schlafdefizit. „Ich habe Jetlag, weil ich morgens angekommen bin“, erzählt er. „Wir werden früh schlafen gehen, weil ich die Nacht in Europa ausgelassen habe.“ Die Mischung aus Babyglück und Rennstress ist neu für ihn.

Sportlich bleibt die Lage schwierig: Aston Martin kämpft weiter

So groß das private Glück auch ist – sportlich läuft es für Fernando Alonso derzeit alles andere als rund. Aston Martin steckt weiter in einer schwierigen Phase, das Auto überzeugt auch in Suzuka nicht wirklich. Der aktuelle Bolide kämpft mit massiven Problemen, große Sprünge sind aktuell nicht in Sicht.

Auch personell haben die technischen Probleme Folgen: Das Team steckt mitten im Umbruch. Stardesigner Adrian Newey hat angekündigt, seinen Posten als Teamchef bei Aston Martin wieder zu räumen. Die Doppelrolle aus Management und Technik überfordert selbst den 67-Jährigen. Künftig will sich Newey wieder voll auf die Entwicklung schneller Autos konzentrieren.

Während Fernando Alonso mit der Geburt seines ersten Kindes gerade die glücklichsten Momente seines Lebens erlebt, sieht es beim Japan-Grand-Prix in Suzuka sportlich umso düsterer aus.

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