Transferknall: Kalajdzic wird vor die Tür gesetzt
Für den österreichischen Nationalstürmer Sasa Kalajdzic steht der nächste große Umbruch in seiner Karriere bevor. Die Wolverhampton Wanderers haben den 29-jährigen Angreifer offiziell auf die Transferliste gesetzt. Damit steht fest, dass der hochgewachsene ÖFB-Star den englischen Traditionsverein noch in diesem Sommer verlassen soll und sich ab sofort nach einem neuen Arbeitgeber umsehen kann.
Aus bei Wolverhampton und Abschied vom LASK
Zuletzt hatte sich Sasa Kalajdzic beim LASK in der österreichischen Bundesliga wieder zu alter Form zurückgekämpft. Mit starken Leistungen feierte er mit den Linzer Athletikern sogar das nationale Double. Am Freitag wird der Stürmer im Rahmen des Oberösterreich-Derbys gegen die SV Ried in der Raiffeisen Arena noch offiziell vom LASK verabschiedet, ehe seine Zukunft komplett neu aufgerollt wird.
Dass seine Zeit bei den Wolves dem Ende zugeht, hatte sich bereits beim Saisonauftakt im League Cup gegen Port Vale angedeutet. Beim 3:0-Erfolg stand der 2,00 Meter große Angreifer nicht einmal mehr im Kader der Engländer.
Neuer Trainer Peixoto setzt auf Raul Jimenez
Ein wesentlicher Grund für das Aus ist die taktische Neuausrichtung unter dem neuen Cheftrainer Cesar Peixoto. Der portugiesische Betreuer bevorzugt ein System mit nur einer echten Spitze. Für diese Position sieht die Vereinsführung primär den zurückgekehrten Publikumsliebling Raul Jimenez vor, der in der Vergangenheit bereits 40 Premier-League-Tore für den Klub erzielte.
Kalajdzic ist zudem nicht der einzige prominente Name auf dem Abstellgleis: Der Premier-League-Absteiger hat neben dem Österreicher auch Spieler wie Ex-Salzburger Hwang Hee-chan, Boubacar Traoré und Ki-Jana Hoever auf die Transferliste gesetzt, um den Kader grundlegend umzustrukturieren.
Verletzungspech und hohes Gehalt als Faktoren
Seit seinem Wechsel im Sommer 2022 nach England war Kalajdzic vom Pech verfolgt. Aufgrund von insgesamt drei Kreuzbandrissen absolvierte der Wiener lediglich 16 Pflichtspiele für die Wolves, in denen ihm drei Treffer gelangen. Ein Verbleib als Ergänzungsspieler gilt vor allem wegen seines geschätzten Jahresgehalts von rund vier Millionen Pfund als unwirtschaftlich.