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David Alaba in der Trainingsjacke des österreichischen Nationalteams
Vereinslos, aber weiterhin im Training: Wo setzt David Alaba seine Karriere fort?
Vereinslos, aber weiterhin im Training: Wo setzt David Alaba seine Karriere fort?
APA-Images / Franz Wolfgang Rainer

Transfer-Krimi: Experte hat wegen David Alaba „ein bisschen Angst“

18.09.2026 um 12:42, Marcel Toifl
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Wo geht der Transfer von David Alaba hin? Didi Hamann und Marko Stankovic diskutieren im Podcast über Gladbach und Sorgen um Alabas Karriereende.

Die Zukunft von David Alaba bleibt eines der meistdiskutierten Themen auf dem internationalen Transfer-Markt. Im PodcastHamann & Stankovic – Der Fußball Podcast“ von Sky Sport Austria analysieren die TV-Experten Didi Hamann und Marko Stankovic die ungewisse Situation des 34-jährigen ÖFB-Kapitäns – und äußern eine große Sorge über den möglichen Ausklang seiner Karriere.

Spekulationen um die Zukunft von David Alaba

Seit seinem Abschied von Real Madrid reißt die Gerüchteküche um den österreichischen Ausnahmespieler nicht ab. Ob Mexiko, USA, Saudi-Arabien, Italien oder Deutschland David Alaba wurde mit zahlreichen Vereinen in Verbindung gebracht, ohne dass bisher eine finale Entscheidung gefallen ist.

Didi Hamann nimmt den vertragslosen Verteidiger in der Diskussion in Schutz: „Er hat seinen Rücktritt noch nicht erklärt und solange er den nicht erklärt hat, werden die Leute spekulieren. Da nehme ich ihn ein Stück weit in Schutz. Diese Diskussion wird er nur am Rande mitbekommen. Das ist ihm wahrscheinlich wurscht.“

Didi Hamann bringt überraschende Bundesliga-Option ins Spiel

Im weiteren Verlauf des Gesprächs stellt der ehemalige DFB-Nationalspieler jedoch auch die physische Frage: „Die Frage ist, ob er noch kann.“ Hamann bringt dabei spontan Borussia Mönchengladbach als Transferziel für David Alaba ins Gespräch, da die Fohlen eine erfahrene Führungspersönlichkeit in der Defensive gut gebrauchen könnten.

Gleichzeitig betont Hamann, dass er sich einen erneuten Wechsel in die deutsche Bundesliga für Alaba wünschen würde. Dass der 34-Jährige weiterhin ein intensives Fitnessprogramm absolviert, wertet Hamann als deutliches Zeichen dafür, dass Alaba noch nicht an ein Karriereende denkt.

Marko Stankovic skizziert das taktische Problem

Podcast-Partner Marko Stankovic steht der Idee eines Wechsels zu einem Klub wie Gladbach jedoch skeptisch gegenüber. Er verweist auf die veränderte taktische Anforderung im Vergleich zu Alabas bisherigen Spitzenvereinen:

„David hat bei Bayern und bei Real Madrid gespielt. Das sind Mannschaften, die immer das Spiel dominieren. Er steht als Innenverteidiger eigentlich auf der Mittellinie und das ganze Spielfeld ist vor ihm und er muss das Spiel machen. Jetzt bist du bei einer Mannschaft, wo taktische Organisation, ein defensiv tiefer Block oft wichtig sein wird.“

Sorge um die „weiße Weste“ des ÖFB-Stars

Aus dieser taktischen Differenz leitet Stankovic eine persönliche Befürchtung ab. Er sorgt sich, dass der ungebrochene Ehrgeiz des Rekord-Nationalspielers am Ende nach hinten losgehen könnte: „Ich habe ein bisschen Angst, dass ein David Alaba sich einen kleinen, schwarzen Fleck auf seine absolut weiße Weste kleckert, weil er unbedingt noch weiterspielen will. Der Grund, warum er so erfolgreich ist: Weil er den Antrieb und das Streben nach mehr hat.“

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