Erdbeben erschüttert Kroatien: Heftiges Wackeln nahe dem Epizentrum
- Epizentrum des Erdbebens in Kroatien
- Erdbeben für tausende Menschen spürbar
- Keine schweren Schäden nach Erdbeben erwartet
- Erdbeben in der Region keine Seltenheit
Ein Erdbeben hat die kroatische Adriaküste erschüttert. Das Beben ereignete sich am Donnerstag, 17. September 2026, um 10.47 Uhr. Rund um das Epizentrum im Westen Kroatiens spürten zahlreiche Menschen die Erschütterungen. Augenzeugen berichteten von starkem Wackeln, Vibrationen und hörbarem Rumpeln.
Epizentrum des Erdbebens in Kroatien
Das Epizentrum befand sich auf dem kroatischen Festland im Raum Crikvenica und Novi Vinodolski, unweit der beliebten Ferieninsel Krk. Die verschiedenen Erdbebendienste kamen bei der ersten Auswertung auf unterschiedliche Werte. Erdbebennews nennt unter Berufung auf SORS eine Magnitude von 3,7 und eine Herdtiefe von rund zehn Kilometern. Andere Dienste meldeten niedrigere Werte. EMSC, GFZ und RaspberryShake wurden mit Magnitude 3,3 und einer Tiefe von 7,6 Kilometern angegeben.
Erdbeben für tausende Menschen spürbar
Nach Modellberechnungen von Erdbebennews könnten die Erschütterungen für rund 301.000 Menschen zumindest wahrnehmbar gewesen sein. Die berechnete maximale Intensität lag bei etwa 5,1 auf der europäischen EMS-98-Skala.
Besonders deutlich dürfte das Erdbeben in Novi Vinodolski gewesen sein. Leichtere Erschütterungen wurden unter anderem für Crikvenica, Senj, Ogulin, Delnice, Njivice, Dobrinj und Kraljevica berechnet. Selbst im slowenischen Črnomelj könnte das Beben noch leicht wahrgenommen worden sein.
Keine schweren Schäden nach Erdbeben erwartet
Hinweise auf schwere Schäden oder Verletzte liegen aktuell nicht vor. Das automatische Modell von Erdbebennews berechnet keine Todesopfer und keine Verletzten. Auch schwer beschädigte Gebäude werden nicht erwartet.
Erdbeben in der Region keine Seltenheit
Erdbeben dieser Größenordnung sind in der Region rund um das Epizentrum keine außergewöhnliche Erscheinung. Beben mit einer Magnitude von ca. 3,7 können dort mehrmals pro Jahr auftreten.