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Seismograf zeichnet die Ausschläge eines Erdbebens auf, im Hintergrund ist das Epizentrum markiert.
Das aktuelle Beben in Kroatien war rund um das Epizentrum nahe der Adriaküste deutlich zu spüren.
Das aktuelle Beben in Kroatien war rund um das Epizentrum nahe der Adriaküste deutlich zu spüren.
KI-generiert / dall.e / Stefanie Hermann

Erdbeben erschüttert Kroatien: Heftiges Wackeln nahe dem Epizentrum

18.09.2026 um 10:25, Stefanie Hermann
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Ein Erdbeben erschütterte die kroatische Adriaküste. Das Epizentrum lag nahe Krk. Bewohner berichteten von heftigem Wackeln, Rumpeln und Vibrationen.

Ein Erdbeben hat die kroatische Adriaküste erschüttert. Das Beben ereignete sich am Donnerstag, 17. September 2026, um 10.47 Uhr. Rund um das Epizentrum im Westen Kroatiens spürten zahlreiche Menschen die Erschütterungen. Augenzeugen berichteten von starkem Wackeln, Vibrationen und hörbarem Rumpeln.

Epizentrum des Erdbebens in Kroatien

Das Epizentrum befand sich auf dem kroatischen Festland im Raum Crikvenica und Novi Vinodolski, unweit der beliebten Ferieninsel Krk. Die verschiedenen Erdbebendienste kamen bei der ersten Auswertung auf unterschiedliche Werte. Erdbebennews nennt unter Berufung auf SORS eine Magnitude von 3,7 und eine Herdtiefe von rund zehn Kilometern. Andere Dienste meldeten niedrigere Werte. EMSC, GFZ und RaspberryShake wurden mit Magnitude 3,3 und einer Tiefe von 7,6 Kilometern angegeben.

Erdbeben für tausende Menschen spürbar

Nach Modellberechnungen von Erdbebennews könnten die Erschütterungen für rund 301.000 Menschen zumindest wahrnehmbar gewesen sein. Die berechnete maximale Intensität lag bei etwa 5,1 auf der europäischen EMS-98-Skala.

Besonders deutlich dürfte das Erdbeben in Novi Vinodolski gewesen sein. Leichtere Erschütterungen wurden unter anderem für Crikvenica, Senj, Ogulin, Delnice, Njivice, Dobrinj und Kraljevica berechnet. Selbst im slowenischen Črnomelj könnte das Beben noch leicht wahrgenommen worden sein.

Keine schweren Schäden nach Erdbeben erwartet

Hinweise auf schwere Schäden oder Verletzte liegen aktuell nicht vor. Das automatische Modell von Erdbebennews berechnet keine Todesopfer und keine Verletzten. Auch schwer beschädigte Gebäude werden nicht erwartet.

Erdbeben in der Region keine Seltenheit

Erdbeben dieser Größenordnung sind in der Region rund um das Epizentrum keine außergewöhnliche Erscheinung. Beben mit einer Magnitude von ca. 3,7 können dort mehrmals pro Jahr auftreten.

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