Ex-Bayern-Star: Alaba-Kollege startet neu durch
Franck Ribéry ist seinem nächsten großen Kapitel im Fußball einen wichtigen Schritt näher gekommen. Der frühere Bayern-Star hat seine Ausbildung für die UEFA-Pro-Lizenz am italienischen Fußballzentrum in Coverciano erfolgreich abgeschlossen. Damit besitzt der 43-Jährige nun die höchste Ausbildungsstufe für Fußballtrainer.
Ribéry schließt UEFA-Pro-Lizenz ab
Ribéry, Ex-Alaba-Kollege, absolvierte seine Trainerausbildung im italienischen Fußballzentrum in Coverciano. Mit dem erfolgreichen Abschluss der UEFA-Pro-Lizenz erfüllt er nun die Voraussetzung, um auch in den höchsten Spielklassen als Cheftrainer arbeiten zu können.
Seine aktive Karriere hatte der Franzose 2022 bei US Salernitana beendet. Danach blieb er dem Fußball erhalten und sammelte bereits erste Erfahrungen im Trainerbereich.
Durch seine Tätigkeit als Technik-Trainer in Salerno hatte Ribéry zuvor bereits das UEFA-A- und UEFA-B-Diplom erworben. Mit der Pro-Lizenz folgte nun die höchste Stufe der Trainerausbildung.
Blick geht Richtung Trainerkarriere
Auch seine Abschlussarbeit zeigt, in welche Richtung Ribéry künftig gehen könnte. Laut „Gazzetta dello Sport“ trägt sie den Titel „Der Fußball, den ich mir wünsche – zwischen Tradition und Innovation, auf der Suche nach Geschwindigkeit“.
Damit richtet der frühere Flügelspieler seinen Blick weiter auf eine mögliche Zukunft als Trainer. Ob Ribéry seine erste Station als Chefcoach in Italien oder in einem anderen Land antreten wird, ist derzeit noch offen.
Große Erfahrung aus seiner aktiven Karriere
Die Grundlage für seinen Weg als Trainer bildet eine lange Karriere auf höchstem Niveau. Besonders prägend war Ribérys Zeit bei Bayern München. In 273 Bundesligaspielen erzielte er 86 Tore und bereitete 121 weitere Treffer vor.
Auch in der Champions League sammelte der Franzose viel Erfahrung. Über seine gesamte Karriere hinweg kam Ribéry dort in 87 Spielen auf 18 Treffer und 28 Vorlagen.
2019 endete seine Zeit in München. Anschließend setzte Ribéry seine Karriere in Italien fort.
Ribéry lebt mittlerweile in Florenz
Von 2019 bis 2021 spielte Ribéry für die AS Florenz. In 50 Einsätzen erzielte er fünf Treffer. Danach wechselte er zu US Salernitana, für die er zwischen 2021 und 2022 insgesamt 23 Partien absolvierte.
Heute lebt Ribéry gemeinsam mit seiner italienischen Lebensgefährtin und seinem Sohn in Florenz. Anfang September kehrte er im Stadion der AS Florenz noch einmal auf den Rasen zurück.
Bei einer Feier zum 100-jährigen Bestehen des Vereins gehörte Ribéry gemeinsam mit früheren Stars wie Roberto Baggio, Gabriel Batistuta und seinem ehemaligen Bayern-Mitspieler Luca Toni zu den eingeladenen Spielern.
Alaba wartet weiter auf neuen Verein
Während Ribéry den nächsten Schritt Richtung Trainerkarriere gemacht hat, ist die sportliche Zukunft eines weiteren früheren Bayern-Stars noch offen. David Alaba ist derzeit ohne Verein und kann deshalb auch außerhalb des regulären Transferfensters bei einem neuen Klub unterschreiben.
Wann eine Entscheidung fällt und wo Alaba seine Karriere fortsetzen wird, ist bislang nicht bekannt. Transfer-Insider Florian Plettenberg erklärte gegenüber der „Kronen Zeitung“, dass Alaba weiterhin täglich hochmotiviert trainiere und nicht an ein Karriereende denke.
Nach Angaben Plettenbergs gab es bereits Anfragen aus Spanien und Italien. Konkrete Absagen von Vereinen habe Alaba bislang jedoch nicht erhalten. Der ÖFB-Star werde von Pini Zahavi beraten und wolle sportlich noch etwas erreichen.