Wilder Transfer-Poker: Wie es wirklich um David Alaba steht
In den vergangenen Tagen überschlugen sich die Spekulationen um die Zukunft von ÖFB-Kapitän David Alaba. Nach seinem Abschied von Real Madrid schien der vertragslose 34-Jährige Medienberichten zufolge von mehreren internationalen Klubs Absagen kassiert zu haben. Recherchen von Sky-Transferexperte Eric Niederseer zeichnen jedoch ein völlig anderes Bild der aktuellen Situation.
Falsche Medienberichte: Keine Absagen für ÖFB-Kapitän
Zuletzt machten Meldungen die Runde, wonach Vereine wie Manchester United, Lazio Rom oder der mexikanische Klub Club América eine Verpflichtung Alabas wegen seines Alters oder hoher Gehaltsvorstellungen abgelehnt hätten. Sogar von gescheiterten Verhandlungen war die Rede. Nach Informationen von Sky Sport Austria entsprechen diese Berichte faktisch nicht der Wahrheit.
Es habe zu keinem Zeitpunkt geplatzte mündliche Einigungen oder Absagen von Vereinsseite gegeben.
Angebote aus Italien und Spanien bewusst abgelehnt
Dass Alaba weiterhin ohne neuen Arbeitgeber ist, liege laut Sky nicht am mangelnden Interesse anderer Vereine. Konkrete Offerten von namhaften Klubs aus der italienischen Serie A sowie der spanischen La Liga lagen dem 117-fachen österreichischen Nationalspieler demnach vor.
Alaba habe sich jedoch selbst gegen diese Optionen entschieden. Angebote aus Spanien schlug der Wiener vor allem aus Respekt gegenüber seinem ehemaligen Klub Real Madrid aus. Bei anderen Interessenten stimmten die sportlichen Rahmenbedingungen sowie das Gesamtprojekt bislang nicht vollends mit seinen Vorstellungen überein.