Neue Spur: Alaba vor überraschendem Karriere-Schritt
- Club América prüft offenbar Alaba-Transfer
- Einer der größten Klubs Mexikos
- Europa-Optionen werden weniger
- Champions League vorerst nicht möglich
Die Zukunft von David Alaba bleibt auch Wochen nach seinem Abschied von Real Madrid offen. Der 34-jährige ÖFB-Star ist weiterhin vereinslos und wurde zuletzt mit mehreren Klubs in Verbindung gebracht. Nun kommt eine überraschende neue Option hinzu: Der mexikanische Spitzenklub Club América soll sich mit einer Verpflichtung des Österreichers beschäftigen.
Club América prüft offenbar Alaba-Transfer
Wie Transferjournalist Matteo Moretto berichtet, beschäftigt sich Club América mit dem ehemaligen Bayern- und Real-Madrid-Verteidiger. Konkrete Verhandlungen oder gar eine Einigung gibt es bislang allerdings nicht. Dem Bericht zufolge prüft der Klub zunächst die Möglichkeit einer Verpflichtung.
Für Alaba wäre ein Wechsel nach Mexiko ein ungewöhnlicher Karriereschritt. Nach seinem Vertragsende bei Real Madrid galt zunächst eine Fortsetzung seiner Karriere auf höchstem europäischen Niveau als wahrscheinlich. Bislang kam es jedoch zu keiner Einigung mit einem neuen Verein.
Weil Alaba aktuell vertragslos ist, kann er auch außerhalb der regulären Transferfenster einen neuen Vertrag unterschreiben. Entscheidend sind dabei allerdings die jeweiligen Registrierungsregeln der nationalen Wettbewerbe.
Einer der größten Klubs Mexikos
Club América gehört zu den traditionsreichsten und erfolgreichsten Vereinen des mexikanischen Fußballs. Der Klub aus Mexiko-Stadt ist Rekordmeister des Landes und gewann zudem mehrfach die nordamerikanische Champions League.
Ein Wechsel in die Liga MX würde Alaba in eine Liga führen, die in den vergangenen Jahren immer wieder prominente internationale Namen verpflichtete. Für América würde ein Spieler mit der Erfahrung des Österreichers wiederum einen außergewöhnlichen Transfer darstellen.
Alaba könnte dem Klub sowohl als Innenverteidiger als auch auf der linken Seite oder im defensiven Mittelfeld mehrere Optionen bieten. Seine Erfahrung aus Champions League, Bundesliga, LaLiga und Nationalteam wäre für América besonders wertvoll.
Europa-Optionen werden weniger
In Europa wurde Alaba in den vergangenen Wochen unter anderem mit Lazio Rom und Manchester United in Verbindung gebracht. Die Spur nach England hat sich zuletzt allerdings deutlich abgekühlt. Britischen Berichten zufolge sieht Manchester United derzeit von einer Verpflichtung des 34-Jährigen ab.
Auch Lazio galt als mögliche Adresse. Nach jüngsten Transferberichten entschieden sich die Römer jedoch für eine andere Lösung in der Defensive. Damit könnte die Auswahl an europäischen Topklubs für Alaba kleiner werden.
Immer wieder tauchte auch der FC Barcelona als theoretische Option auf. Trainer Hansi Flick kennt Alaba aus gemeinsamen erfolgreichen Zeiten beim FC Bayern. Konkrete Verhandlungen sind bislang aber nicht bekannt.
Champions League vorerst nicht möglich
Ein zusätzlicher Faktor ist die Champions League. Die Kaderlisten für die Ligaphase mussten bereits am 2. September eingereicht werden. Spieler, die danach verpflichtet werden, dürfen in der laufenden Ligaphase nicht mehr eingesetzt werden.
Erst nach Abschluss der Ligaphase dürfen qualifizierte Klubs bis Anfang Februar 2027 maximal drei neue Spieler für die K.-o.-Runde registrieren. Ein später Wechsel zu einem Champions-League-Teilnehmer wäre für Alaba daher zwar möglich, internationale Einsätze wären zunächst aber ausgeschlossen.