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David Alaba jubelt im Trikot der österreichischen Nationalmannschaft
Transfer-Absage an Lazio Rom: ÖFB-Kapitän David Alaba hat ein Angebot über drei Millionen Euro pro Saison abgelehnt.
Transfer-Absage an Lazio Rom: ÖFB-Kapitän David Alaba hat ein Angebot über drei Millionen Euro pro Saison abgelehnt.
APA-Images / REUTERS / DARREN YAMASHITA

Drei Millionen nicht genug: David Alaba lehnt Angebot ab

08.09.2026 um 13:43, Marcel Toifl
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Transfer-Krimi um David Alaba: Der vereinslose ÖFB-Kapitän soll ein drei-Millionen-Euro-Angebot von Lazio Rom abgelehnt haben. Alle Hintergründe.

Der Transfer-Poker um ÖFB-Kapitän David Alaba geht in die nächste Runde. Nach seinem Abschied von Real Madrid ist der 34-jährige Verteidiger weiterhin vereinslos und auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Wie italienische Medien berichten, lag dem Wiener nun ein konkretes Millionen-Angebot von Serie-A-Klub Lazio Rom auf dem Tisch – das Alaba jedoch abgelehnt hat.

Drei-Millionen-Euro-Offerte abgelehnt: Lazio-Spur kühlt ab

Laut einem Bericht der italienischen Zeitung Corriere dello Sport machten die Verantwortlichen von Lazio Rom ernst und unterbreiteten dem 34-Jährigen ein offizielles Angebot. Das Gehaltspaket sah demnach rund drei Millionen Euro pro Saison vor. Alaba lehnte die Offerte jedoch ab.

Damit bekommt der Poker um den vertragslosen Defensivstar eine neue Wendung. Lazio galt zuletzt als eine der heißesten Optionen für einen Wechsel in die italienische Serie A, nachdem bereits die Gazzetta dello Sport über weit auseinandergehende Gehaltsvorstellungen berichtet hatte.

Hohe Gehaltsvorstellungen und die Gerüchte um den FC Barcelona

Der Hauptgrund für das Scheitern der Verhandlungen dürften die Gehaltsansprüche des Österreichers sein. Bei Real Madrid soll Alaba zuletzt ein Jahressalär von kolportierten 22,56 Millionen Euro brutto bezogen haben. Dass solche Summen bei einem neuen Vertrag in Europa schwer zu erzielen sind, liegt auf der Hand – dennoch ist Alaba offenbar nicht bereit, drastische Zugeständnisse zu machen.

  • Manchester United: Der englische Rekordmeister soll aufgrund der hohen Gehaltsforderungen und der Neuausrichtung auf jüngere Spieler Abstand von einer Verpflichtung genommen haben.
  • FC Barcelona: Spekulationen halten sich hartnäckig wegen Alabas ehemaligem Bayern-Trainer Hansi Flick. Mit dem Deutschen feierte Alaba 2019/20 das Triple. Konkrete Verhandlungen gibt es derzeit aber nicht.

Keine Champions League in der Ligaphase: Wie geht es weiter?

Die anhaltende Vereinssuche hat direkte sportliche Konsequenzen: In der anstehenden Ligaphase der UEFA Champions League, Europa League oder Conference League wird Alaba nicht zum Einsatz kommen. Die Meldefristen für die offiziellen Kaderlisten der UEFA sind bereits abgelaufen.

Eine Nachnominierung für internationale Wettbewerbe ist erst wieder vor der K.o.-Phase im Frühjahr möglich. Da Alaba jedoch als vereinsloser Spieler gilt, kann er sich auch nach dem Ende der offiziellen Transferfrist jederzeit einem neuen Klub anschließen.

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