„Rangnick ist geisteskrank“: Alaba mit klarer Ansage
Inhalt
- „Wir wissen, was wir an ihm haben“
- Für Alaba geht ein Traum in Erfüllung
- Österreich fühlt sich bereit
- Nur der Rasen sorgt noch für Gesprächsstoff
Wenige Tage vor dem WM-Auftakt Österreichs gegen Jordanien sorgt David Alaba mit einer klaren Botschaft für Aufmerksamkeit. Der ÖFB-Kapitän freut sich nicht nur auf das erste Spiel bei der Weltmeisterschaft 2026, sondern auch über die Zukunft des Nationalteams.
Grund dafür ist die Vertragsverlängerung von Teamchef Ralf Rangnick, die innerhalb der Mannschaft für große Begeisterung sorgt.
„Wir wissen, was wir an ihm haben“
Für Alaba steht fest, dass Rangnick maßgeblich für den Aufschwung der österreichischen Nationalmannschaft verantwortlich ist. „Wir sind alle superhappy. Das ist fürs Nationalteam und für den gesamten Fußball in Österreich sehr positiv für die nächsten Jahre“, sagte der 33-Jährige im Teamquartier in Santa Clara.
Besonders beeindruckt zeigt sich der Real-Madrid-Star von der Entwicklung der Mannschaft unter dem deutschen Teamchef. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Was er mit uns als Mannschaft gemacht hat, ist geisteskrank“, erklärte Alaba.
Seit Rangnicks Amtsantritt hat sich Österreich von einem EM-Teilnehmer zu einem Team entwickelt, das sich auch bei einer Weltmeisterschaft Chancen auf die K.-o.-Phase ausrechnet.
Für Alaba geht ein Traum in Erfüllung
Sportlich erlebt Alaba derzeit einen ganz besonderen Moment seiner Karriere. Mit Bayern München und Real Madrid gewann er nahezu jeden bedeutenden Titel im Vereinsfußball. Mehrfach stemmte er die Champions-League-Trophäe und wurde Meister in Deutschland und Spanien. Ein Erlebnis fehlte ihm allerdings bislang. Die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft.
Mit dem Auftaktspiel gegen Jordanien wird nun auch dieser Traum Realität. „Nicht nur ich, auch ein paar andere versuchen schon lange, bei so einem Turnier dabei zu sein. Da ist für uns alle ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagte der Wiener.
Österreich fühlt sich bereit
Vor dem ersten Gruppenspiel gegen Jordanien herrscht im österreichischen Lager Optimismus. Nach der Ankunft in Kalifornien habe sich die Mannschaft bestens an die Bedingungen angepasst. „Einen Jetlag hat keiner mehr, wir haben uns gut angepasst“, betonte Alaba.
Auch die Anstoßzeit am Abend sowie die Wetterbedingungen seien ideal. „Die Uhrzeit passt sehr gut, das Wetter wird auch gut sein. Deshalb ist alles angerichtet.“ Österreich startet am Mittwoch um 6 Uhr österreichischer Zeit in die Weltmeisterschaft und will mit einem Sieg den Grundstein für den Einzug in die K.-o.-Phase legen.
Nur der Rasen sorgt noch für Gesprächsstoff
Einen kleinen Kritikpunkt fand der Teamkapitän dennoch. Der Rasen im San Francisco Bay Area Stadium entspricht noch nicht ganz seinen Vorstellungen. „Er hat Ähnlichkeiten zum Trainingsplatz in Santa Barbara, ist ein bisschen hart“, meinte Alaba. Trotzdem sieht er darin keinen Nachteil für das ÖFB-Team. „Der Ball wird ganz gut laufen.“