Olympia-Abfahrt: Österreicher nicht unter Favoriten
- Olympia-Auftakt: Abfahrt der Herren auf der Stelvio
- ÖSV-Kader: Außenseiterrolle bei der Abfahrt der Herren
- Vincent Kriechmayr wittert seine Olympia-Chance
- Die Favoriten auf Gold bei Olympia 2026
Mit der Abfahrt der Herren in Bormio steht am Samstag die erste Medaillenentscheidung bei Olympia 2026 auf dem Programm. Auf der berüchtigten „Stelvio“ greifen die österreichischen Speed-Spezialisten aus einer ungewohnten Außenseiterrolle an. Während die Konkurrenz als Favoriten gehandelt wird, hofft das ÖSV-Team auf den großen Coup zum Auftakt der Spiele.
Olympia-Auftakt: Abfahrt der Herren auf der Stelvio
Um 11:30 Uhr fällt der Startschuss für die Abfahrt der Herren auf einer der anspruchsvollsten Strecken im Olympia-Kalender. Die Stelvio gilt als extrem schnell, eisig und kompromisslos. Mit einem Start auf 2.255 Metern und fast 1.000 Metern Höhenunterschied verzeiht dieser Kurs keine Fehler. Wer bei Olympia Gold gewinnen will, muss auf den gut drei Kilometern Länge die perfekte Linie finden.
ÖSV-Kader: Außenseiterrolle bei der Abfahrt der Herren
Vincent Kriechmayr führt das österreichische Quartett für die Abfahrt der Herren an. Unterstützt wird er von Raphael Haaser, Stefan Babinsky und Daniel Hemetsberger. Dass Österreich bei Olympia ohne Favoritenstatus anreist, ist ungewöhnlich: Der letzte Olympiasieg in der Abfahrt liegt bereits über ein Jahrzehnt zurück. Dennoch zeigt die Formkurve nach oben, auch wenn Kriechmayr in dieser Saison erst einmal auf dem Podest stand.
Vincent Kriechmayr wittert seine Olympia-Chance
Der Oberösterreicher geht entschlossen in die Abfahrt der Herren. „Eine Medaille bei Olympia ist mein Ziel, sonst wäre ich nicht da“, erklärt Kriechmayr im ORF. Seine Strategie für die Stelvio ist klar: Vollgas am Limit, aber mit kühlem Kopf. „Hirnlos darf man sich hier nicht überall reinlassen“, warnt der Routinier vor den tückischen Passagen der Olympia-Abfahrt.
Die Favoriten auf Gold bei Olympia 2026
Die Favoritenrolle in der Abfahrt der Herren liegt klar bei der Schweiz. Marco Odermatt und Franjo von Allmen dominierten den Weltcup-Winter und sind die Gejagten bei Olympia. Auch die Gastgeber aus Italien setzen auf Heimstärke: Dominik Paris und Giovanni Franzoni gelten als größte Medaillenhoffnungen auf ihrer Heimstrecke.