Olympia-Abfahrt: ÖSV-Stars gehen leer aus
- Ergebnis: Abfahrt der Herren bei Olympia 2026
- Gold für die Schweiz: Franjo von Allmen ist Olympiasieger
- ÖSV-Bilanz: Enttäuschung in der Abfahrt der Herren
Das erste Gold bei Olympia 2026 geht an die Schweiz! In einer hochdramatischen Abfahrt der Herren auf der berüchtigten Stelvio in Bormio jubeln die Eidgenossen über den Sieg, in Person von Franjo von Allmen. Dahinter reihen sich Giovanni Franzoni und Dominik Paris aus Italien ein. Für das österreichische Team endete die wichtigste Abfahrt der Herren der Saison ohne Edelmetall.
Ergebnis: Abfahrt der Herren bei Olympia 2026
Der neue Abfahrtskönig heißt Franjo von Allmen! Vier Jahre nach Beat Feuz steht erneut ein Schweizer ganz oben auf dem Podest. In seinem ersten Rennen bei Olympia krönte sich der junge Schweizer zum König der Stelvio. Er verwies die bärenstarke Heimkonkurrenz aus Italien auf die Plätze.
Das Podium der Abfahrt der Herren bei Olympia:
- 🥇 Gold: Franjo von Allmen (SUI)
- 🥈 Silber: Giovanni Franzoni (ITA)
- 🥉 Bronze: Dominik Paris (ITA)
Gold für die Schweiz: Franjo von Allmen behält die Nerven
Franjo von Allmen raste mit einer fehlerfreien Fahrt zu olympischem Gold. Nach seinem WM-Titel 2025 ist dies der endgültige Durchbruch des Schweizers in die absolute Weltspitze. Den Doppelsieg der Eidgenossen verhinderte nur das Team Italien: Der Shootingstar Giovanni Franzoni (+0,20) sicherte sich Silber, während Routinier Dominik Paris (+0,50) mit Bronze sein lang ersehntes erstes Edelmetall bei Olympia bejubelte.
ÖSV-Bilanz: Enttäuschung in der Abfahrt der Herren
Für die österreichischen Speed-Asse verlief die Abfahrt der Herren enttäuschend. Vincent Kriechmayr lag lange Zeit auf Medaillenkurs, verlor jedoch in der entscheidenden Traverse wertvolle Zehntelsekunden und landete als bester Österreicher auf dem sechsten Rang (+0,77). Daniel Hemetsberger, der nach einem Trainingssturz sichtlich gehandicapt in das Rennen bei Olympia ging, belegte Platz sieben (+0,97).
Die weiteren Österreicher Raphael Haaser (Rang 15) und Stefan Babinsky (Rang 26) hatten mit der Medaillenentscheidung in der Abfahrt der Herren nichts zu tun.