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Billa-Filialschild mit gelb-rotem Logo an einer Hausfassade in Österreich  – Themenbild für das Aus der Rabatt-Pickerl von 50 Prozent
Billa stellt die beliebten -50-Prozent-Rabattpickerl ein.
Billa stellt die beliebten -50-Prozent-Rabattpickerl ein.
Detlef Voigt / iStock

Billa: Aus für beliebte Pickerl

05.02.2026 um 08:41, Stefanie Hermann
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Billa schafft -50%-Rabatt-Pickerl ab. Künftig gibt es österreichweit einheitlich 30 Prozent Nachlass auf Produkte kurz vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit.

Billa stellt sein Rabattsystem um – und diesmal trifft es nicht die beliebten Pickerl aus dem Prospekt, die regelmäßig im Briefkasten landen. Betroffen sind die roten Aufkleber auf Waren, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen. Wo bei Billa bisher satte 50 Prozent Nachlass lockten, heißt es jetzt: Schluss mit dem halben Preis. Die Rabattpickerl werden umgestellt.

Billa: Kleine Pickerl, große Wirkung

Wer bei Billa einkauft, kennt sie: die auffälligen Rabatt-Sticker im Kühlregal, auf Käse, Obst, Gemüse oder Brot – kurz vor Ladenschluss schnell zugreifen und ordentlich sparen. Für viele Kunden war das vor allem zu Zeiten steigender Lebensmittelpreise Routine und willkommene Gelegenheit zum Sparen. Mit den äußerst beliebten -50-Prozent- und -25-Prozent-Rabattpickerln ist aber künftig Schluss.

Künftig gilt: 30 Prozent Rabatt

Erste Änderungen gab es bereits im Sommer, als in einigen Filialen plötzlich -30-Prozent-Aufkleber auftauchten. Im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind wertvoll“ stellt der Handelsriese sein Pickerl-System österreichweit endgültig auf ein einheitliches System um. Die bekannten -25- und -50-Prozent-Pickerl verschwinden endgültig aus den Regalen.

„Ab sofort werden österreichweit einheitlich ausschließlich -30 Prozent ‚Lebensmittel sind wertvoll‘-Sticker eingesetzt“, bestätigt Billa zunächst gegenüber Heute. Diese können aber weiterhin mit weiteren Aktionen kombiniert werden, wie das Unternehmen bestätigt.

Pickerl-Aus: Billa hält sich bedeckt

Warum die 50-Prozent-Sticker-Aktion gestrichen wurde, bleibt offen. Eine konkrete Begründung liefert der Konzern nicht. „Unsere Vergünstigungen erfolgen nach kaufmännischem Ermessen und dienen insbesondere dazu, Lebensmittel kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums günstiger abzugeben und so Lebensmittelverschwendung zu reduzieren", so das Unternehmen.

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