Kitzbühel: Kriechmayr zieht nach ÖSV-Pleite Konsequenz
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Das war eine historische ÖSV-Pleite: Noch nie war das Ergebnis auf der Streif so schlecht. Manuel Traninger (24.) und Raphael Haaser (25.) schafften es gerade noch in die Punkteränge. Daniel Hemetsberger schied aus, als bester Österreicher landete Vincent Kriechmayr auf Platz 13. Der gebürtige Oberösterreicher zieht nach der enttäuschenden Leistung eine Konsequenz.
Kriechmayr: „Ich habe es versucht“
„Es tut mir leid, ich habe es versucht, aber nicht runtergebracht“, zeigte sich der 34-Jährige im ORF-Interview zerknirscht. Auch der ÖSV selbst hat keine Erklärung für das schlechte Ergebnis gefunden. Man könne mit den starken Mannschaften aus Italien und der Schweiz nicht mithalten, es gebe zu wenig Auswahl im Abfahrtsteam.
Crans-Montana gestrichen
Nach dem Rennen gab Vincent Kriechmayr bekannt, die Olympia-Generalprobe in Crans-Montana in der Schweiz auszulassen. Er brauche nun in erster Linie Training, um in Bormio besser abschneiden zu können. Der Fokus liege auch auf den näherkommenden Olympischen Spielen, er möchte seine Formkrise bis dahin weitestgehend überwinden. Auch Daniel Hemetsberger und Raphael Haaser lassen
Negativ-Rekord auf der Streif
Aus österreichischer Sicht schrieb das Jahr 2026 auf der Streif ein bitteres Kapitel. Noch nie zuvor fiel die Bilanz bei der traditionsreichen Abfahrt so ernüchternd aus. Der bisherige Tiefpunkt stammte aus dem Jahr 2017, als Matthias Mayer mit Rang acht das beste rot weiß rote Ergebnis lieferte.