Direkt zum Inhalt
ESC-2026-Halbfinale: Auslosung in der Wiener Stadthalle.
ESC-2026-Halbfinale: Zehn Länder qualifizierten sich für das große Finale am Samstag.
ESC-2026-Halbfinale: Zehn Länder qualifizierten sich für das große Finale am Samstag.
APA-Images / AFP / JOE KLAMAR

ESC 2026: Diese Länder stehen im FINALE

13.05.2026 um 08:13, Yunus Emre Kurt
min read
ESC 2026: Von Glitzer-Looks über Känguru-Witze bis zu Feuer-Shows: Das erste ESC-Halbfinale in Wien hatte alles. Zehn Länder jubeln jetzt über den Finaleinzug.

Inhalt

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest in Wien hatte alles, was ESC-Fans lieben: schräge Auftritte, große Emotionen, spektakuläre Bühnenshows und jede Menge Glitzer. In der Wiener Stadthalle wurde am Dienstagabend gefeiert, getanzt und gesungen und am Ende standen die ersten zehn Finalisten fest. 

Griechenland, Finnland, Belgien, Schweden, Moldau, Israel, Serbien, Litauen, Kroatien und Polen dürfen sich über den Einzug ins große Finale freuen. 

Schon der Auftakt zeigte, dass Wien beim ESC groß auffahren will. Nach einem nostalgischen Rückblick auf 70 Jahre Song Contest eröffnete ESC-Legende Vicky Leandros die Show mit ihrem Klassiker „L’amour Est Bleu“, stilecht im funkelnden Glitzerkleid.

Swarovski sorgt gleich für ersten Hingucker

Danach gehörte die Bühne den Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Vor allem Swarovski zog mit ihrem feuerroten Dress samt auffälligem „Guckloch“ alle Blicke auf sich. 

Gemeinsam führten die beiden mit viel Schmäh durch den Abend. Besonders eine schräge Einlage mit Australiens ehemaligem ESC-Kandidaten Go-Jo sorgte für Gesprächsstoff. Kängurus, Dirndl, Klischees und sogar eine kleine Gesangseinlage von Swarovski, die Fans vor den Fernsehern wussten teilweise nicht, ob sie lachen oder fremdschämen sollten. 

„Mega Opening schon mal“, schrieb ein Zuschauer auf X. Andere feierten vor allem Michael Ostrowski für seinen lockeren Humor.

Feurige Shows und schrille Performances

Musikalisch bot der Abend alles, was den Song Contest ausmacht. Moldau eröffnete den Bewerb mit Elektrobeats und Partystimmung, Schweden setzte auf futuristische Inszenierung und Lasershow. Besonders auffällig präsentierte sich Griechenland. Sänger Akylas kombinierte Techno-Beats mit Rap, Katzenohren-Haube und knallbunter Bühnenshow. Viele Fans sahen darin bereits einen möglichen Favoriten auf den ESC-Sieg. 

Auch Finnland sorgte für Begeisterung. Das Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen brachte mit dem Song „Liekinheitin“ nicht nur Geigenklänge und Rock-Elemente auf die Bühne, sondern auch jede Menge Feuer. „Das war echtes ESC-Feeling“, schwärmten Fans online.

Boy George und Retro-Vibes

Für nostalgische Momente sorgte die estnische Girlband Vanilla Ninja, die Anfang der 2000er bereits große Erfolge gefeiert hatte. Ihr Auftritt erinnerte viele Zuschauer an die große Pop-Ära der frühen Nullerjahre. International besonders aufmerksam verfolgt wurde der Auftritt Israels. Sänger Noam Bettan performte seinen Song „Michelle“ trotz vereinzelter Zwischenrufe souverän zu Ende und erhielt dafür viel Zuspruch aus dem Publikum. 

Auch Social Media diskutierte den Auftritt intensiv. Viele User betonten, dass politische Spannungen nichts mit dem Künstler selbst zu tun hätten.

Akrobatik, Disco-Bim und Public Viewing

Neben den Musikacts sorgte auch das Rahmenprogramm für Begeisterung. Die Vorarlberger Tanz- und Akrobatikgruppe Zurcaroh verwandelte die Bühne während des Votings in einen magischen Wiener Prater. Außerdem wurde nicht nur in der Stadthalle gefeiert. Beim großen Public Viewing am Wiener Rathausplatz herrschte trotz kühler Temperaturen ausgelassene Stimmung. Fans aus ganz Europa sangen, tanzten und feuerten ihre Länder an. 

Sogar die berühmte „Disco-Bim“ der Wiener Linien wurde zur fahrenden ESC-Party. „Manche fahren zum Ballermann, wir fahren zum ESC“, scherzte eine Besucherin lachend.

Österreich wartet noch auf großen Auftritt

Österreichs ESC-Hoffnung Cosmó durfte das erste Halbfinale noch entspannt aus dem Publikum verfolgen. Als Sieger des Vorjahres ist Österreich bereits fix für das Finale qualifiziert. 

Seinen ersten großen Auftritt auf der ESC-Bühne wird Cosmó erst am Donnerstag im zweiten Halbfinale absolvieren, dann allerdings außer Konkurrenz.

more