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Rumänische ESC-Kandidatin Aleksandra Čapitanesku sorgt mit ihrem kontroversen Eurovision-Song „Choke Me“ beim ESC in Wien für Kritik und Diskussionen.
Mit ihrem Song „Choke Me“ sorgt ESC-Teilnehmerin Aleksandra Čapitanesku aus Rumänien kurz vor dem Eurovision-Finale in Wien für heftige Diskussionen.
Mit ihrem Song „Choke Me“ sorgt ESC-Teilnehmerin Aleksandra Čapitanesku aus Rumänien kurz vor dem Eurovision-Finale in Wien für heftige Diskussionen.
APA-Images / APA / UNBEKANNT

Wegen Rumäniens ESC-Song: Experten schlagen Alarm

13.05.2026 um 17:24, Jovana Borojevic
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Beim ESC in Wien sorgt der rumänische Beitrag „Choke Me“ von Aleksandra Čapitanesku für heftige Kritik. Expertinnen warnen vor dem Song.

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Der Eurovision Song Contest in Wien läuft derzeit auf Hochtouren, doch neben Glamour, großen Balladen und spektakulären Auftritten sorgt nun ein besonders umstrittener Beitrag für Aufregung. Die rumänische ESC-Kandidatin Aleksandra Čapitanesku steht wegen ihres Songs „Choke Me“ massiv in der Kritik. Vor allem der kontroverse Songtext sorgt kurz vor dem Finale für hitzige Diskussionen.

"Ich will, dass du mich würgst": Lyrics schockieren ESC-Fans

Besonders kritisiert werden Zeilen wie „Es ist schwer zu atmen“, „Ich will, dass du mich würgst“ oder „Lass meine Lungen explodieren“. In sozialen Netzwerken diskutieren ESC-Fans bereits heftig über den rumänischen Beitrag. Während einige den Song als provokante Kunst feiern, werfen Kritiker der Sängerin vor, gefährliche Inhalte zu verharmlosen.

Expertinnen warnen vor gefährlicher Normalisierung

Juristische und medizinische Expertinnen warnen davor, dass der ESC-Song riskante Verhaltensweisen bei jungen Menschen normalisieren könnte. Besonders problematisch sei die mögliche Verharmlosung von sexuellen Würgepraktiken.

Clare McGlynn, Professorin für Rechtswissenschaften an der Durham University, bezeichnete die Promotion des Songs Berichten von "The Guardian" zufolge als „verantwortungslose Normalisierung einer gefährlichen Praxis“. Medizinische Fachleute warnen zudem davor, dass häufiges Würgen schwere gesundheitliche Folgen bis hin zu Gehirnschäden verursachen könne.

Auch eine norwegische Gesundheitsexpertin äußerte scharfe Kritik. Ihrer Meinung nach werde bewusst mit Trends aus der Intimfilm-Kultur gespielt, um möglichst viel Aufmerksamkeit rund um den Eurovision Song Contest zu erzeugen.

Aleksandra Čapitanesku weist Vorwürfe zurück

Die rumänische Sängerin weist sämtliche Anschuldigungen entschieden zurück. Laut Aleksandra Čapitanesku gehe es in „Choke Me“ nicht um Gewalt, sondern um emotionalen Druck, Unsicherheit und das Gefühl, unter starken Emotionen zu „ersticken“.

Die kontroversen Aussagen im Song seien symbolisch gemeint und würden keine gefährlichen Praktiken verherrlichen, betont die ESC-Kandidatin.

Forderungen nach ESC-Disqualifikation werden lauter

Trotzdem werden die Stimmen lauter, die eine Disqualifikation des rumänischen ESC-Beitrags fordern. Gleichzeitig verteidigen viele Fans die Sängerin und verweisen auf Kunstfreiheit sowie symbolische Ausdrucksformen in der Musik.

Offizielle Konsequenzen oder Sanktionen seitens der Eurovision-Organisatoren gibt es bislang allerdings noch nicht.

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