Impfen am Friedhof: Österreichs skurrilste Impfstraßen

Österreich setzt alles daran, die stagnierende Impfquote in die Höhe zu treiben. Während andere Länder skurrile Anreize bieten, versucht man hierzulande das Impfangebot so niederschwellig wie möglich zu gestalten. Die Ampelkommission hat hierfür sogar vorgeschlagen, auf Friedhöfen zu impfen. Motto: "Immunisieren statt niederlegen." Der Vorschlag ist dann übrigens doch wieder verworfen worden. So sehr Locations wie der Wiener Zentralfriedhof zur österreichischen und speziell Wiener Kultur gehören, war das den Verantwortlichen dann doch einen Tick zu morbide. Die eine oder andere Impflocation hätten wir uns vor einem Jahr noch nicht vorstellen können. Dazu zählen:

>>> Punkrock-Konzerte
>>> Impfbusse am Donauinselfest
>>> Impfen in den Öffis
>>> Impfen bei Billa und Co
>>> Stich im Stephansdom

>>> Impfen im Club

Impfbusse am Festival

Auf Konzerten, Festivals und Kulturveranstaltungen gibt's die Spritze statt pritzer. (Achtung: Vom gleichzeitigen Konsum von Alkohol wird dringend abgeraten!) Die nächste große "musikalische" Impfaktion erwartet Besucher und Besucherinnen am Donauinselfest. Dort touren heuer neben Bands auch Impfbusse.

Punkrock mit Stich

Für Schlagzeilen gesorgt hat auch Marco Pogo, Frontmann von Turbobier und Gründer der Bierpartei. Bei einem Konzert in der Hauptstadt hat er zum Stich aufgerufen und gleich selbst Hand gelegt. Den Fans hat's gefallen.

Impfen mit göttlichem Beistand

Quasi still und heimlich kann man sich in der Wiener Kathedrale impfen lassen. Stündlich können bis zu 20 Personen geimpft werden. Auch diese Idee kommt vom Gesundheitsstadtrat himself.

Impfen im Prater

Die Impfboxen tauchen an unterschiedlichsten Stellen auf. Im Wiener Prater wird neben Gratis-Tests auch terminfrei geimpft.

Shoppen mit Stich

In Wien wird neuerdings auch an der Supermarkt-Kassa geimpft. Das Projekt läuft in Kooperation mit Rewe. Vorerst nehmen drei Filialen an der Aktion teil.

Autor: Stefanie Hermann, 25.08.2021