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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer vor Heizkörper und Euro-Geldscheinen – Symbolbild zu Energiepreisen und Versorgungssicherheit bei Heizöl, Gas und Benzin in Österreich.
Hattmannsdorfer beruhigt: Österreichs Energieversorgung bleibt trotz Iran-Krieg stabil – Preisschwankungen bei Gas, Heizöl und Benzin seien nur kurzfristig.
Hattmannsdorfer beruhigt: Österreichs Energieversorgung bleibt trotz Iran-Krieg stabil – Preisschwankungen bei Gas, Heizöl und Benzin seien nur kurzfristig.
Montage: weekend (APA-Images / Weingartner-Foto / Ernst Weingartner; APA-Images / Keystone / ANDREAS BECKER)

Heizöl, Gas und Benzin: Preise in Österreich steigen

02.03.2026 um 18:13, Stefanie Hermann
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In Österreich wächst die Sorge vor steigenden Preisen bei Gas, Heizöl und Benzin. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer sieht trotz Iran-Krieg keine Gefahr.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgen auch in Österreich für Diskussionen über die Energiepreise. Obwohl der Konflikt zwischen Iran und Israel die internationale Lage verschärft, sieht Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) derzeit keinen Anlass zur Sorge. „Unsere Versorgung ist gesichert“, so der Minister am Montag in Wien.

Gas-Versorgung in Österreich gesichert: Keine Abhängigkeit vom Iran

Während die Lage im Iran und Nahen Osten weiter eskaliert wächst in Europa die Sorge vor steigenden Gas- und Benzinpreisen. In Wien ist man heute um Beruhigung bemüht. „Weder der Iran noch die Straße von Hormus sind für unsere unmittelbare Versorgungssicherheit entscheidend“, erklärt Hattmannsdorfer. Österreich bezieht den überwiegenden Teil seiner Gas- und Ölimporte über andere Handelsrouten und Lieferstaaten. Die Situation sei daher nicht mit der Energiekrise 2022 nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine vergleichbar.

„Wir haben keine direkte Abhängigkeit vom Iran, und Österreich ist heute in Summe deutlich breiter diversifiziert und damit resilienter aufgestellt“, so der Minister. Auch aus Sicht der Bundesregierung besteht derzeit kein Grund für Hamsterkäufe oder Preispanik.

Heizöl, Gas und Benzin: Wie sich die Preise entwickeln

Aller Beschwichtigung zum Trotz: Die Energiepreise haben nach Ausbruch des Konflikts spürbar reagiert. Rohöl und Gas verteuerten sich an den internationalen Märkten kurzfristig, der Benzinpreis  ist an österreichischen Tankstellen leicht angestiegen. „Die aktuellen Marktentwicklungen sind bei derartigen geopolitischen Spannungen üblich“, so Hattmannsdorfer. „Wichtig ist, strukturelle Entwicklungen zu beachten und sich nicht von kurzfristigen Volatilitäten treiben zu lassen.“

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob die Preisschwankungen von Dauer sind. Analysten der E-Control erwarten, dass sich die Preise bei ausbleibender Eskalation rasch stabilisieren. Auch beim gestiegenen Heizölpreis dürfte es sich vorerst um eine kurzfristige Reaktion handeln.

Taskforce Versorgungssicherheit im Wirtschaftsministerium

Um die Versorgungslage und die Preisentwicklung von Gas, Heizöl und Benzin laufend zu beobachten, richtet das Wirtschaftsministerium eine Taskforce Versorgungssicherheit ein. Darin vertreten sind Expertinnen und Experten der E-Control und des Lieferketteninstituts ASCII. Ziel ist es, Marktbewegungen frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf gegensteuern zu können.

„Wir nehmen die Situation ernst“, sagt Hattmannsdorfer. „Deshalb werden wir die Entwicklungen genau beobachten und die Bevölkerung regelmäßig informieren.“

FAQ: Energieversorgung und Preisentwicklung

Ist Österreich von Energieengpässen betroffen?

Laut Wirtschaftsministerium besteht derzeit kein Risiko für Versorgungsengpässe. Österreich ist breit diversifiziert und nicht direkt vom Iran abhängig.

Warum steigen die Heizöl- und Benzinpreise?

Durch die geopolitischen Spannungen kommt es zu kurzfristigen Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten. Langfristig sind laut Experten keine Engpässe zu erwarten.

Was macht die neue Taskforce Versorgungssicherheit?

Die Taskforce Versorgungssicherheit im Wirtschaftsministerium beobachtet laufend Preis- und Lieferentwicklungen und berät über mögliche Gegenmaßnahmen.

Quellen und weiterführende Informationen

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