Nach Hochzeit: Diesen Namen hat Plakolm jetzt
Claudia Plakolm hat geheiratet. Die Familien-, Integrations- und Europaministerin gab ihrem Partner Christoph Bauer in Venedig das Jawort. Ab Montag tritt sie unter neuem Namen auf.
Trauung in Venedig
Während der Weihnachtsfeiertage reiste das Paar in die Lagunenstadt. Die standesamtliche Hochzeit fand im kleinsten Kreis statt. Keine große Feier, keine Kameras, keine Journalisten. Nur Familie und enge Freunde waren dabei. Die kirchliche Trauung soll später folgen.
Christoph Bauer ist Bürgermeister im oberösterreichischen Neustift im Mühlkreis. Er stammt wie seine Frau aus dem Mühlviertel. Sie wuchs in Walding auf, wo ihr Vater Johann Plakolm das Amt des Bürgermeisters innehat. Beide Familien sind in der Region tief verwurzelt.
Namensänderung und Politik
Nach der Trauung wird aus Ministerin Plakolm offiziell Ministerin Bauer. Ab Montag führt sie ihren neuen Namen in allen Regierungsgeschäften. Laut Bundeskanzleramt bleibt ihre Funktion unverändert.
Die 31-Jährige gilt in der Volkspartei als eine der zentralen Stimmen der jüngeren Generation. In den vergangenen Jahren hat sie sich ein stabiles Profil aufgebaut, auch über Parteigrenzen hinweg. Die Hochzeit markiert privat einen Neuanfang, politisch bleibt sie fest im Amt.
Reaktionen und Diskussionen
In sozialen Medien und Foren fiel die Resonanz gemischt aus. Viele gratulierten, andere kritisierten den Schritt, den Nachnamen ihres Mannes anzunehmen. Für einige Kommentatoren war es Ausdruck traditioneller Rollenbilder. Andere nannten es eine persönliche Entscheidung, die niemanden etwas angehe.
Auch der Ort der Hochzeit sorgte für Gesprächsstoff. Venedig galt manchen als unpatriotisch, anderen als romantisch. Zwischen Glückwünschen und Spott über „Bauer sucht Frau“-Anspielungen zeigte sich einmal mehr, wie emotional Politik und Privatleben vermischt werden.
Offizielle Reaktionen aus Regierungskreisen blieben sachlich. Aus dem Kanzleramt hieß es lediglich, man wünsche der Ministerin alles Gute.