Plastikfreies Badezimmer: So verwenden Sie Haarseife richtig

Wie aufschäumen?

Da gibt es kein richtig oder falsch. Die meisten empfehlen, mit der Haarseife oder dem festem Shampoo komplett über den Kopf – also über die gesamten Haare – zu fahren und sie anschließend aufzuschäumen. So entsteht ein feiner Schaum. Auswaschen und am besten ein zweites Mal mit der Haarseife waschen. Bei kurzen Haaren kann man den Schaum auch in den Händen herstellen und diesen dann in die Haare einmassieren.  

Wie nachbehandeln?

Nein, Sie haben nichts falsch gemacht - auch wenn Ihr Haar nach dem Waschen mit Haarseife strähnig wirkt. Bei stark kalkhaltigem, hartem Wasser kann die Wirksamkeit der Seife weniger stark sein als bei weichem Wasser mit geringem Kalkgehalt. Hier hilft eine selbst hergestellte Spülung, die saure Rinse - und so wird sie gemacht.

Ist Haarseife für jedes Haar geeignet?

Wer zu trockener, juckender Kopfhaut neigt, profitiert am stärksten von der Umstellung auf Haarseife, denn bei ihr überwiegen die pflegenden vor den schäumenden Eigenschaften. Und diese sind oft im wahrsten Sinne des Wortes reizend. Inzwischen  gibt es aber auch Haarseifen und feste Shampoos für fettendes und strapaziertes Haar. Es gibt also keinen Grund, die plastikfreie Alternative nicht einfach einmal auszuprobieren.

Autor: Andrea Schröder , 13.10.2020