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Beleuchtete KiK-Filiale in einer Einkaufsstraße mit Kleidung vor dem Geschäft und sichtbarem KiK-Logo im Schaufenster; Symbolbild für die Schließungen von KiK-Filialen
Wo KiK Filialen schließen wird, ist aktuell unklar, es sind aber mehr als geplant.
Wo KiK Filialen schließen wird, ist aktuell unklar, es sind aber mehr als geplant.
Bjoern Wylezich / iStock

KiK schließt Filialen: Wo Standorte zusperren

24.03.2026 um 14:21, Stefanie Hermann
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KiK schließt europaweit sechsmal mehr Filialen als ursprünglich geplant. Auch Österreich ist betroffen. Wo KiK Filialen schließt, ist noch offen.

Der Textildiskonter KiK baut sein Filialnetz stärker ab als bisher bekannt. Statt der ursprünglich angekündigten 50 Standorte sollen europaweit rund 300 Filialen schließen. Gleichzeitig sind etwa 75 Neueröffnungen geplant. Insgesamt reduziert sich das Netz damit um rund 225 Standorte auf etwa 4.000 Filialen.

Besonders betroffen ist Deutschland. Dort fallen rund 135 Filialen weg. Die neue Kürzungsrunde macht aber auch vor Österreich nicht Halt. Auch hierzulande schließen mehr KiK-Filialen als bisher angenommen.

Rund zehn KiK-Filialen in Österreich schließen

In Österreich sollen rund zehn KiK-Filialen schließen. Noch im Februar war von neun Standorten die Rede. Die Zahl wird nun nach oben angepasst. Aktuell betreibt das Unternehmen rund 216 Filialen, davon 35 in Wien. Bis Ende 2026 dürfte sich diese Zahl weiter verringern.

KiK reagiert auf Druck im Handel

Grund für den Schritt ist wirtschaftlicher Druck. KiK will sein Filialnetz stärker auf profitabel laufende Standorte konzentrieren.

„Wir trimmen unser Portfolio auf Profitabilität“, sagt Geschäftsführer Christian Kümmel. In der Vergangenheit habe das Unternehmen zu dicht expandiert. „Das bauen wir zurück“, so Kümmel.

Gleichzeitig verändert sich das Kaufverhalten. Kundinnen und Kunden kaufen zurückhaltender und achten stärker auf Preise. Der Wettbewerb wächst sowohl im stationären Handel als auch online.

Wo KiK Filialen schließt, ist offen

Welche KiK-Filialen konkret in Europa und Österreich betroffen sind, ist derzeit nicht bekannt. Das Unternehmen nennt keine Standorte.

Für die Beschäftigten gibt es vorerst Entwarnung. Kündigungen sind nicht geplant. Mitarbeitende sollen, wenn möglich, in andere Filialen wechseln.

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