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Simone Lugner, Richard Lugner und Christina „Mausi“ Lugner bei einem gemeinsamen Event in Wien – Mausi und Simone Lugner sorgen im aktuellen Prozess um Simones Wohnrecht in der Lugner-Villa für Aufmerksamkeit.
Vor Gericht sagte Christina „Mausi“ Lugner im Streit um das Wohnrecht von Simone Lugner in der Lugner-Villa als Zeugin aus.
Vor Gericht sagte Christina „Mausi“ Lugner im Streit um das Wohnrecht von Simone Lugner in der Lugner-Villa als Zeugin aus.
APA-Images / Andreas Tischler

Mausi sagt aus: "Simone wollte nicht mit Richard schlafen"

08.05.2026 um 10:47, Jovana Borojevic
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Im Prozess um das Wohnrecht von Simone Lugner in der Döblinger Villa sorgte nun Christina „Mausi“ Lugner mit brisanten Aussagen für Aufsehen.

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Seit Richard Lugners Tod scheint "Mausi" nicht zur Ruhe zu kommen: Zuerst hat ihr Haus in Teneriffa für Probleme gesorgt und dann zog sie sich beim Schwimmtraining eine Fußfraktur zu. Jetzt folgt die nächste Hürde: Im Wiener Zivilgericht läuft derzeit der Prozess um das Wohnrecht von Simone Lugner in der Döblinger Villa ihres verstorbenen Ehemanns Richard Lugner (†91). Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Witwe weiterhin in dem Anwesen bleiben darf. Jetzt muss "Mausi" aussagen.

Simone Lugner im Prozess um Lugner-Villa: Darum geht es

Die Lugner & Söhne Privatstiftung klagt Simone Lugner und fordert, dass sie die Villa im 19. Wiener Gemeindebezirk verlassen soll. Nach Ansicht der Stiftung habe Simone Lugner ihr Wohnrecht verwirkt, weil sie Richard Lugner in seinen letzten Lebensmonaten nicht ausreichend gepflegt haben soll.

Simone Lugner weist die Vorwürfe zurück und kämpft vor Gericht um ihren Verbleib in der Villa.

Im Verfahren wird derzeit intensiv das Privatleben des Ehepaares beleuchtet. Dabei geht es unter anderem um die tatsächliche Nähe der Beziehung, die Wohn- und Schlafsituation sowie um Richards gesundheitlichen Zustand und seine Pflegebedürftigkeit.

Christina „Mausi“ Lugner im Zeugenstand

Kurz nach 09:00 Uhr wurde Christina „Mausi“ Lugner als Zeugin einvernommen. Die vierte Ehefrau von Richard Lugner schilderte ihre Wahrnehmung der damaligen Situation rund um die Villa und das Zusammenleben des Ehepaars.

Vor Gericht erklärte „Mausi“ Lugner, Simone Lugner bei ihren Besuchen bei Richard Lugner kaum bzw. nie im Haus gesehen zu haben. Stattdessen habe sie meist nur eine Haushaltshilfe angetroffen.

Wie heute.at berichtet soll "Mausi" auch über Richards Gesundheitszustand offen gesprochen haben. Ihrer Einschätzung nach sei es ihm „wirklich schlecht“ gegangen. Für sie sei klar gewesen, dass Richard Lugner „ein Pflegefall“ gewesen sei.

„Mausi“ Lugner mit deutlichen Aussagen zur Beziehung

Für besonderes Aufsehen sorgten Aussagen von „Mausi“ Lugner zur Beziehung zwischen Richard Lugner und Simone Lugner.

Vor Gericht sagte „Mausi“ Lugner Berichten von heute.at zufolge: „Simone wollte nicht gemeinsam mit Richard leben, wohnen oder schlafen.“

Außerdem erklärte „Mausi“ Lugner, Richard Lugner habe sich ihr gegenüber mehrfach enttäuscht über die Schlafsituation geäußert. Laut ihrer Aussage habe er gesagt: „Ich hätte mir so gewünscht, dass meine Frau mit mir im Bett schläft, aber es ist leider nicht so.“

Simone Lugner schildert Schlafsituation anders

Simone Lugner hatte die Schlafsituation in früheren Aussagen anders dargestellt.

Sie erklärte, Richard Lugner habe ihr bewusst ein eigenes Schlafzimmer einrichten lassen, damit sie besser schlafen könne.

„Richard hat mir extra ein eigenes Schlafzimmer herrichten lassen. Er wollte, dass ich gut schlafen kann“, sagte Simone Lugner.

Im Laufe des Tages wird außerdem noch Sängerin Lydia „Wildsau“ Kelovitz als weitere Zeugin erwartet. Sie gilt als enge Freundin von Simone Lugner.

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