Johannes Kopf warnt: AMS stellt um – wichtige Frist für alle Nutzer
- AMS stellt eAMS endgültig ab
- Frist bis 10. April
- Hunderttausende bereits gewechselt
- MeinAMS bündelt alle Services
- Registrierung bei MeinAMS
- Digitalisierung im AMS
Johannes Kopf warnt: Das AMS stellt sein System um und ersetzt das eAMS-Konto durch MeinAMS. Für Nutzer läuft jetzt eine entscheidende Frist.
AMS stellt eAMS endgültig ab
Das Arbeitsmarktservice stellt sein digitales System endgültig um: Das bisherige eAMS-Konto wird abgeschaltet, künftig läuft alles über die neue Plattform MeinAMS. AMS-Chef Johannes Kopf warnt eindringlich vor der bevorstehenden Frist.
„Das ist der richtige Zeitpunkt, um den Parallelbetrieb zu beenden und das 18 Jahre alte eAMS-Konto für Kund_innen vom Netz zu nehmen“, so Johannes Kopf.
Johannes Kopf: Frist läuft, Umstieg nur noch bis 10. April möglich
Für Nutzer wird es jetzt ernst. Der Wechsel auf MeinAMS ist nur noch bis zum 10. April 2026 möglich. Danach endet der Zugang zum alten System endgültig, warnt Johannes Kopf.
Wer die Frist versäumt, erhält vorerst Post vom AMS und muss sich neu registrieren. Damit kehrt die Kommunikation vorübergehend zurück in die analoge Welt.
Hunderttausende bereits gewechselt
Die neue Plattform wird bereits breit genutzt. Mehr als 440.000 Personen sind laut AMS schon auf MeinAMS umgestiegen, rund ein Drittel davon mit der digitalen Identität ID Austria. „Das ist ein Zeichen, dass Kund_innen unsere neue Plattform gut annehmen. Wir sind jetzt im Normalbetrieb angekommen“, sagt Johannes Kopf. „Besonders erfreulich ist, dass ein Drittel unserer Kund_innen das Angebot zum Umstieg und zur Registrierung mit der ID Austria angenommen haben“, verweist der AMS-Chef auf jene über 127.000 Personen, die sich für eine Anmeldung via ID Austria und nicht mittels Mailadresse und Passwort entschieden haben.
Auch die anfänglichen Probleme bei der Umstellung sind großteils gelöst. Rund 14.000 Fälle mussten einzeln bearbeitet werden, etwa wegen unterschiedlicher Namensschreibweisen in Systemen. geklärt werden mussten, weil etwa Namen in unterschiedlichen Registern unterschiedlich geschrieben sind. „In Österreich ist die digitale Identität auf rund 35 bereichsspezifische Personenkennungen aufgeteilt. Vereinfacht gesagt: Beim Finanzamt ist man digital jemand anderer als beim AMS oder bei der Sozialversicherung“, beschreibt Johannes Kopf eine unerwartete Herausforderung bei der Implementierung von MeinAMS.
MeinAMS bündelt alle digitalen Services
Mit MeinAMS setzt das AMS auf eine zentrale Plattform für alle digitalen Angebote. Arbeitssuchende können sich dort arbeitslos melden, Arbeitslosengeld beantragen, Termine verwalten und ihre Bewerbungen dokumentieren. Ziel ist die vollständige digitale Abwicklung administrativer Prozesse.
„Wir haben unsere Kund_innen-Selbstbedienungsplattform komplett neu aufgesetzt, damit administrative Tätigkeiten in Zukunft online und in Selbstbedienung möglich sind. Damit bleibt mehr Zeit für die persönliche Beratung“, so Johannes Kopf.
MeinAMS: Zwei Wege zur Registrierung
Der Zugang erfolgt über zwei Varianten. Empfohlen wird die Anmeldung mit ID Austria, da die Identität sofort bestätigt wird. Alternativ ist eine Registrierung mit E-Mail-Adresse und Passwort möglich. In diesem Fall wird ein RSA-Brief per Post verschickt, was mehrere Tage dauern kann.
Johannes Kopf: Digitalisierung soll Alltag erleichtern
Auch in den Regionen zeigt sich der Trend zur Digitalisierung deutlich. Wege sollen eingespart, Wartezeiten reduziert und Abläufe effizienter gestaltet werden.
„Wir forcieren diese Art der Kommunikation, da sich unsere Kunden dadurch Amtswege ersparen und die Wartezeiten minimiert werden“, erklärt AMS-Regionalleiterin Angelika Schleschitz-Newart.
Quellen und weiterführende Informationen
- OTS – MeinAMS erfolgreich umgesetzt: Parallelbetrieb wird beendet: Originalaussendung