VKB knackt 4-Milliarden-Marke bei Bilanzsumme
"Erstmals in unserer 153-jährigen Geschichte haben wir eine Bilanzsumme von 4 Milliarden Euro überschritten und gleichzeitig unsere Eigenständigkeit und Widerstandsfähigkeit mit einem historischen Höchstwert von über 20 Prozent harter Kernkapitalquote langfristig abgesichert – und das am Ende der längsten Rezession der Nachkriegszeit", kommentiert VKB-Generaldirektor Markus Auer das Geschäftsjahr 2025. Laut Aussendung unterstreicht dieser Meilenstein das Kundenvertrauen in die VKB. Die Primäreinlagen stiegen um 5,3 Prozent auf 3,45 Milliarden Euro, wobei insbesondere Termineinlagen (+33,5 %) und Sparbriefe (+13,8 %) dynamisch wuchsen. Auch die Primärausleihungen legten leicht auf 2,75 Milliarden Euro zu.
Gutes Wertpapiergeschäft
Der Rückgang des Zinsergebnisses um 15,5 % sei nach den EZB-Zinssenkungen absehbar gewesen. Demgegenüber konnte die VKB ihr Dienstleistungsergebnis deutlich auf 36,2 Millionen Euro steigern. Besonders das Wertpapiergeschäft erwies sich mit einem Plus von 6,8 Prozent als Wachstumstreiber. Die harte Kernkapitalquote als wichtigste Vertrauenskennzahl im Bankgeschäft erreichte mit 20,1 Prozent einen historischen Höchstwert (Vorjahr: 17,5 Prozent), während die Gesamtkapitalquote auf 20,7 Prozent stieg (Vorjahr: 18,2 Prozent). Die anrechenbaren Eigenmittel belaufen sich auf 480,3 Millionen Euro. „Diese Kapitalstärke sichert unsere Eigenständigkeit und bietet ein starkes Fundament für unsere weitere Expansion“, betont Auer.