Aufreger in Venedig: Wienerin fährt nackt Jetski
Inhalt
- Florentina Holzinger: Nackt auf dem Jetski
- "Seaworld Venice" sorgt für Spektakel
- Umstrittene Urin-Performance sorgt für Kritik
- Kunst mit Botschaft
Schon vor dem offiziellen Start der Kunst-Biennale in Venedig steht der österreichische Pavillon im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Verantwortlich dafür ist die Wiener Performance-Künstlerin Florentina Holzinger, die mit ihrer neuen Show einmal mehr Grenzen sprengt und die internationale Kunstszene spaltet.
Mit provokanten Bildern, nackten Performerinnen und spektakulären Inszenierungen sorgt die Wienerin bereits bei den Proben für Diskussionen. Besucher und Medien drängten sich vor dem österreichischen Pavillon, um einen ersten Blick auf die umstrittene Performance zu werfen.
Florentina Holzinger: Nackt auf dem Jetski
Für besonders viel Gesprächsstoff sorgt eine Szene, die bereits vorab bekannt wurde: Florentina Holzinger fährt völlig nackt auf einem Jetski durch den Pavillon. Auch bei weiteren Darbietungen zeigt sich die Künstlerin komplett textilfrei. So läutet sie etwa kopfüber eine Glocke oder bewegt sich über Wasserinstallationen.
Die radikale Inszenierung ist typisch für die Performerin, die seit Jahren mit schockierenden Bildern arbeitet und damit international erfolgreich ist.
"Seaworld Venice" sorgt für Spektakel
Die Performance trägt den Titel „Seaworld Venice“ und verwandelt den österreichischen Pavillon in eine permanente Aktionsfläche. Insgesamt sollen 25 Performerinnen täglich bis zum 22. November auftreten. Sämtliche Darbietungen finden nackt statt.
Mit Jetskis, Wasserbecken, Glockeninstallationen und akrobatischen Szenen setzt Holzinger auf ein spektakuläres Gesamtkonzept, das bereits jetzt als einer der auffälligsten Beiträge der diesjährigen Biennale gilt.
Umstrittene Urin-Performance sorgt für Kritik
Besonders kontrovers diskutiert wird eine weitere geplante Kunstaktion. Wie heute.at berichtet sollen die Performerinnen durch gefilterten Besucher-Urin tauchen. Dafür wurde neben einer Wasserinstallation sogar eine mobile Toilette aufgebaut, die ausdrücklich Teil der Performance sein soll.
Schon vor der offiziellen Eröffnung sorgt die Aktion international für heftige Reaktionen. Während Kritiker von reiner Provokation sprechen, verteidigt das Team rund um Florentina Holzinger die Performance als gesellschaftspolitisches Statement.
Kunst mit Botschaft
Wie heute.at berichtet möchte die Wiener Künstlerin mit ihrer Arbeit auf Themen wie Klimawandel, Umweltzerstörung und Ressourcenverschwendung aufmerksam machen. Die drastischen Bilder sollen zum Nachdenken anregen und bewusst Grenzen überschreiten.