110-Meter-Sturz: Mann stirbt am Gaishorn
Ein tragischer Bergunfall hat sich am Gaishorn bei Tannheim im Bezirk Reutte ereignet. Die Bergrettung entdeckte bereits am Vormittag des 28. August 2026 eine leblose Person in steilem Gelände. Für den verunglückten Mann kam jede Hilfe zu spät; er konnte nur noch tot geborgen werden.
Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge ist der Bergsteiger über steiles, felsdurchsetztes Terrain abgestürzt. Die Identität des Verunglückten ist derzeit noch vollkommen unklar.
Leichenfund am Gaishorn nahe Tannheim
Gegen 10:30 Uhr morgens verständigte die Bergrettung Tannheim demnach die zuständige Polizeiinspektion Grän über den Fund einer leblosen Person im Bereich des 2.247 Meter hohen Gaishorns.
Aufgrund der Unzugänglichkeit der Unfallstelle musste die Bergung des Leichnams aus der Luft erfolgen. Die Besatzung des Polizeihubschraubers führte den Einsatz in enger Zusammenarbeit mit der Bergrettung Tannheim durch.
Tödlicher Sturz über 110 Meter Felsgelände
Nach Rekonstruktion des Unfallhergangs durch die Alpinpolizei ist davon auszugehen, dass der Mann im alpinen Terrain den Halt verlor. Der Verunglückte stürzte rund 110 Meter über extrem steiles, mit Felsen durchsetztes Gelände ab.
Bei dem tiefen Sturz zog sich der Mann tödliche Verletzungen zu. Wie es genau zu dem Verhängnis im Bereich des Gaishorns kommen konnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Identität des Mannes ist noch ungeklärt.