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Schneebedeckte Almhütten im Skigebiet Feuerkogel in Oberösterreich, Schauplatz des tödlichen Skiunfalls eines 14-jährigen Skifahrers aus Tschechien.
Im Skigebiet am Feuerkogel hat sich ein tödlicher Skiunfall ereignet.
Im Skigebiet am Feuerkogel hat sich ein tödlicher Skiunfall ereignet.
Spitzt-Foto / iStock

Tödlicher Skiunfall am Feuerkogel: 14-Jähriger stirbt bei Sturz

27.01.2026 um 09:36, Stefanie Hermann
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Ein 14-jähriger Skifahrer aus Tschechien ist am Feuerkogel in Ebensee tödlich verunglückt. Der Bub kam von der Piste ab und stürzte über felsiges Gelände.

Ein Skiunfall am Montagvormittag auf dem Feuerkogel in Ebensee hat für einen 14-jährigen Burschen aus Tschechien ein tödliches Ende genommen. Der Jugendliche war im Rahmen eines Familienurlaubs mit einer etwa 20-köpfigen Reisegruppe in Oberösterreich unterwegs, als er im unteren Bereich der Gruber-Familienabfahrt von der Piste abgekommen und rund sieben Meter tief abgestürzt ist.

Von Piste am Feuerkogel abgekommen

Nach Angaben der Polizei ist der Bub gemeinsam mit zwei weiteren Jugendlichen talwärts gefahren, als er im flacheren Abschnitt der Abfahrt rechts von der präparierten Piste geraten ist und in ein felsdurchsetztes Gelände gestürzt ist. Dort ist er gegen einen Felsen geprallt. Zum Zeitpunkt des Unfalls haben neben den markierten Pisten kaum Schneeverhältnisse geherrscht, wodurch der Sturz nicht abgefedert worden ist.

Reanimations- und Rettungsversuch

Ein zufällig anwesender Mitarbeiter der Seilbahn ist sofort zur Unfallstelle geeilt und hat die Einsatzkräfte alarmiert. Zwei Mitglieder des Pistendienstes der Bergrettung haben unverzüglich mit der Reanimation begonnen. Trotz einer Stunde intensiver Wiederbelebungsversuche hat das Leben des Jugendlichen nicht gerettet werden können. Er ist noch an der Unfallstelle verstorben.

Tödlicher Skiunfall trotz Helm

Der 14-Jährige hat zum Zeitpunkt des Unfalls einen Helm getragen, hat jedoch schwere Kopfverletzungen erlitten. „Der Aufprall war so heftig, dass der Helm brach“, hat Bernhard Magritzer, Leiter der Alpinpolizei Gmunden, erklärt. Hinweise auf Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen.

Alpinpolizei warnt

Die Alpinpolizei weist darauf hin, dass die Schneelage abseits der Pisten derzeit vielerorts kritisch ist. Neben den markierten Abfahrten sind Felsen und Geröll kaum bedeckt, wodurch selbst kleine Fahrfehler schwere Folgen haben können.

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