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Jordaniens Nationaltrainer Jamal Sellami auf der Pressekonferenz vor dem WM-Spiel gegen Österreich
Jordaniens Teamchef Jamal Sellami betonte vor dem direkten Duell bei der WM 2026 die hohe Qualität der österreichischen Nationalmannschaft.
Jordaniens Teamchef Jamal Sellami betonte vor dem direkten Duell bei der WM 2026 die hohe Qualität der österreichischen Nationalmannschaft.
APA-Images / APA / GEORG HOCHMUTH

Jordanien-Coach zu ÖFB-Elf: "Eines der stärksten Teams

16.06.2026 um 14:38, Marcel Toifl
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Vor dem historischen Spiel bei der WM 2026 lobt Jordanien-Trainer Jamal Sellami Österreich. Er sieht das ÖFB-Team als eines der stärksten des Turniers.

Mittwochmorgen kommt es im Zuge der Fifa-Fußballweltmeisterschaft 2026 in Santa Clara zum mit Spannung erwarteten Vorrunden-Auftakt der Gruppe J zwischen Österreich und Jordanien. Im Vorfeld dieses Duells hat sich der jordanische Trainer Jamal Sellami auf der offiziellen Abschlusspressekonferenz im San Francisco Bay Area Stadium ausführlich zum kommenden Gegner geäußert. Der marokkanische Coach der asiatischen Auswahl sparte dabei nicht mit Anerkennung für das Team von Ralf Rangnick und hob die mannschaftliche Geschlossenheit der Österreicher hervor.

Trainer Jamal Sellami über die Stärken von Österreich

Auf der Medienrunde vor dem Spiel positionierte der 55-jährige Trainer Jamal Sellami die österreichische Nationalmannschaft überraschend weit vorne im Favoritenkreis des Turniers. Der Coach der Jordanier erklärt wörtlich: „Österreich hat eines der stärksten Teams bei dieser WM. Natürlich haben andere große Stars, aber bei ihnen ist die Mannschaft und auch der Trainer der Star“.

Der Trainer begründete seine Einschätzung mit der taktischen Reife und der Balance im Spiel der ÖFB-Auswahl. Das Team verfüge über ein hohes Maß an Qualität sowie wertvolle internationale Erfahrung. In seiner detaillierten Analyse hob er zudem die Effizienz der Rangnick-Elf hervor: „Sie sind sehr effizient, wenn sie angreifen, und auch wenn sie manchmal in der Abwehr Fehler machen, bekommen sie nicht viele Tore“.

Marcel Sabitzer als „Dynamo“ des ÖFB-Teams

Neben dem Lob für das gesamte Kollektiv hob der jordanische Nationaltrainer einen Akteur der österreichischen Mannschaft namentlich besonders hervor. Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer wurde von Sellami als das zentrale Herzstück und die Antriebskraft des rot-weiß-roten Spiels identifiziert: „[Er ist] der ‚Dynamo‘ der ÖFB-Equipe. Aber Österreich hat auch noch weitere hervorragende Mittelfeldspieler und Stürmer“.

Historisches Debüt für Jordanien: Stolz statt Druck

Für Jordanien ist die Teilnahme an der WM 2026 bereits der größte sportliche Erfolg der Verbandsgeschichte. Sellami betonte die emotionale Tragweite des Turniers für sein Land: Dass wir dabei sind, ist schon eine Art Ruhm. Zusätzliche Energie zieht die Mannschaft aus den guten Leistungen der anderen asiatischen Vertreter im bisherigen Turnierverlauf. „Das ist für uns eine Quelle der Motivation. Ihre Ergebnisse sind ermutigend, so Sellami weiter. Der Trainer weiß um die Bedeutung des Starts: Das erste Spiel ist sehr wichtig und hat Auswirkungen auf die Leistungen in den nächsten Spielen.

Auch auf Seiten der Spieler ist die Stimmung vor dem Anpfiff positiv besetzt. Der 32-jährige Kapitän Ehsan Haddad (auch geführt als Ihsan Haddad) unterstrich die psychologische Verfassung des Teams und erklärte vor den Medienvertretern:

„Wir empfinden keinen Druck, eher Stolz. Für uns ist es ein Traum, hier teilzunehmen“.

Das Spiel wird am Mittwochmorgen um 06:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (GMT+2) angepfiffen und bildet das erste wegweisende Pflichtspiel für Österreichs Nationalmannschaft in der Gruppe J.

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