Weltcup in Andorra: Ortlieb rast aufs Podest
Nina Ortlieb sorgt beim Weltcup in Andorra für ein starkes Lebenszeichen. Auf der anspruchsvollen Piste in Soldeu fuhr die Vorarlbergerin in der Abfahrt auf den zweiten Rang und verpasste ihren ersten Saisonsieg nur knapp. Den Sieg in den Pyrenäen holte sich die Schweizerin Corinne Suter, während Sofia Goggia das Podest komplettierte. Für Ortlieb bedeutet dieses Resultat in Andorra den ersten Abfahrtspodestplatz seit Dezember 2022.
Traumstart in Soldeu für Ortlieb
Schon früh im Rennen zeigte Ortlieb auf der selektiven Avet-Piste in Soldeu eine fehlerfreie Fahrt. Bei fast allen Zwischenzeiten in Andorra lag sie in Schlagdistanz zur Bestzeit. Lediglich im unteren Gleitteil verlor sie wenige Hundertstel, rettete aber eine kompakte Linie ins Ziel. Die 29-Jährige strahlte im Zielraum über den minimalen Rückstand auf die spätere Siegerin Suter.
Piste in Andorra verlangt alles ab
Mit zunehmender Startnummer verschlechterten sich die Bedingungen in den Bergen von Andorra. Die Piste verlor im oberen Abschnitt an Härte, was höchste Präzision bei Sprüngen und Wellen erforderte. Mehrere Fahrerinnen gerieten in Rücklage, doch schwere Verletzungen blieben trotz einiger riskanter Korrekturen und Stürze, wie jenem von Janine Schmitt, zum Glück aus.
Österreicherinnen im Fokus beim Weltcup
Hinter Ortlieb zeigten auch andere ÖSV-Athletinnen in Andorra solide Leistungen. Conny Hütter bestätigte ihre Form mit dem sechsten Platz. Ariane Rädler erreichte Rang 14, während Ricarda Haaser auf Platz 19 fuhr. Christina Ager und Nadine Fest hatten größere Schwierigkeiten mit der Piste in Soldeu, konnten sich aber dennoch Weltcuppunkte sichern.
Suter siegt vor Ortlieb und Goggia in den Pyrenäen
Corinne Suter fand die perfekte Mischung aus Angriff und Kontrolle auf dem Schnee von Andorra. Die Schweizerin übernahm im Gleitabschnitt die Führung und gab diese nicht mehr ab. Die italienerin Sofia Goggia landete als Dritte ebenfalls auf dem Podium in Soldeu.