Transfer-Problem: FC Bayern sitzt auf Problemspieler fest
Inhalt
- Galatasaray prüft anderen Rechtsverteidiger
- Sacha Boey: Bayern setzt auf fixe Ablöse
- Bayern will Boey nicht verschenken
- Teurer Transfer ohne Durchbruch
- Sacha Boey: Rückkehr nach Istanbul
Beim FC Bayern München könnte sich im Sommer ein weiteres Transferproblem anbahnen. Eigentlich galt eine dauerhafte Rückkehr von Sacha Boey zu Galatasaray Istanbul lange Zeit als wahrscheinlich. Doch nun könnten die Transferpläne der Münchner ins Wanken geraten.
Laut Medienberichten beschäftigt sich Galatasaray intensiv mit einer Alternative und die wäre deutlich günstiger als der ehemalige Bayern-Profi.
Galatasaray prüft anderen Rechtsverteidiger
Wie die türkische Zeitung Sabah Spor berichtet, beschäftigt sich Galatasaray aktuell mit einer Verpflichtung von Zeki Celik. Der türkische Nationalspieler steht derzeit bei der AS Roma unter Vertrag, könnte den Verein aufgrund seines auslaufenden Vertrags aber vergleichsweise günstig verlassen.
Genau das macht ihn für die Verantwortlichen in Istanbul besonders interessant. Aus Sicht von Galatasaray könnte Celik gleich mehrere Probleme auf einmal lösen und gleichzeitig deutlich weniger kosten als eine Rückholaktion von Sacha Boey.
Sacha Boey: Bayern setzt auf fixe Ablöse
Für den deutschen Rekordmeister wäre diese Entwicklung alles andere als erfreulich. Denn Bayern hatte fest damit gerechnet, durch einen Verkauf von Boey eine beträchtliche Ablösesumme einzunehmen. Dem Vernehmen nach verfügt Galatasaray über eine Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro.
Genau auf diesen Betrag wollen die Münchner weiterhin bestehen. Ein günstigerer Verkauf kommt für die Bayern offenbar nicht infrage.
Bayern will Boey nicht verschenken
Auch Bayern-Insider Julian Agardi machte zuletzt deutlich, dass der Verein nicht bereit sei, beim Preis größere Zugeständnisse zu machen. „Bayern ist nicht daran interessiert, ihn weit unter Wert abzugeben“, erklärte der Journalist.
Sollte Galatasaray den Rechtsverteidiger dauerhaft verpflichten wollen, müssten die Türken demnach die vereinbarten 15 Millionen Euro bezahlen. Ob der Klub dazu bereit ist, erscheint aktuell allerdings fraglich.
Teurer Transfer ohne Durchbruch
Sacha Boey wechselte erst im Jänner 2024 für viel Geld von Galatasaray nach München. Die Erwartungen an den Franzosen waren damals groß. Der erhoffte Durchbruch blieb jedoch aus.
Immer wieder wurde Boey von Verletzungen zurückgeworfen. Gleichzeitig kämpfte er mit mangelnder Spielpraxis und starker Konkurrenz innerhalb des Kaders. Insgesamt absolvierte der Rechtsverteidiger lediglich 38 Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister.
Sacha Boey: Rückkehr nach Istanbul
Bereits im vergangenen Sommer kehrte Boey zurück nach Istanbul. Dort hoffte der 25-Jährige auf einen Neustart bei seinem ehemaligen Klub. Eine dauerhafte Lösung scheint allerdings weiterhin nicht gefunden zu sein. Vor allem deshalb beobachten die Verantwortlichen in München die aktuelle Entwicklung mit wachsender Aufmerksamkeit.
Intern soll Boey ohnehin keine große Rolle mehr spielen. Auf der rechten Abwehrseite verfügt Bayern bereits über mehrere Optionen. Mit ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer und Josip Stanisic stehen Trainer und Sportdirektion zwei etablierte Alternativen zur Verfügung.