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PlayStation-Controller mit PlayStation-Logo zum PlayStation Blackout gegen Sony
Beim PlayStation Blackout sollen Spieler ihre PS5 ausschalten und auf Logins sowie Käufe bei Sony verzichten.
Beim PlayStation Blackout sollen Spieler ihre PS5 ausschalten und auf Logins sowie Käufe bei Sony verzichten.
Djordje Novakov / Shutterstock.com

PlayStation Blackout: Spieler legen aus Protest ihre PS5 still

24.08.2026 um 11:55, Anna Kirschbaum
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Der PlayStation Blackout läuft bis 30. August. Spieler schalten ihre Konsolen ab und verzichten auf Käufe, um gegen Sonys Digitalpläne zu protestieren.

Der PlayStation Blackout hat begonnen. Vom 23. bis 30. August 2026 ruft die Initiative DoesItPlay Spieler dazu auf, ihre PlayStation komplett abzuschalten. Keine Logins, keine Spielsessions und vor allem keine Käufe auf Sonys Plattformen. Mit dem einwöchigen Protest wollen die Teilnehmer ein deutliches Zeichen gegen Sonys geplanten Abschied von physischen Spielen setzen.

PlayStation Blackout: Das Wichtigste im Überblick

  • Zeitraum: 23. bis 30. August 2026
  • Aktion: PlayStation ausschalten, nicht ins PSN einloggen und keine Käufe tätigen
  • Initiative: DoesItPlay und weitere Unterstützer
  • Grund: Protest gegen Sonys geplanten Abschied von physischen PlayStation-Spielen
  • Ziel: Sonys aktive Nutzerzahlen während des Protests sichtbar reduzieren

PlayStation Blackout läuft bis 30. August

Der Protest richtet sich gegen Sonys Pläne, die Produktion neuer physischer PlayStation-Spiele ab 2028 einzustellen. Für Fans von Spielen auf Disc ist das ein massiver Einschnitt. DoesItPlay und andere Unterstützer wollen Sony deshalb dort treffen, wo der Konzern die Auswirkungen unmittelbar sehen könnte: bei den aktiven Nutzern.

Der Aufruf ist eindeutig. Während des PlayStation Blackouts soll es auf Sonys Plattformen „No logins, no play sessions, no purchases“ geben. Die Konsolen sollen im Idealfall während der gesamten Protestwoche ausgeschaltet bleiben.

Spieler wollen Sonys Nutzerzahlen drücken

Die Idee hinter dem Boykott ist simpel. Wenn ausreichend viele PS5- und PlayStation-Nutzer gleichzeitig verschwinden, soll sich das in Sonys Nutzungsdaten bemerkbar machen. Dem Online-Magazin für Technik und Gaming TweakTown zufolge wollen die Organisatoren die Zahl aktiver Nutzer so stark drücken, dass der Konzern den Protest nicht ignorieren kann.

Der PlayStation Blackout ist dabei nicht die erste Protestaktion. Eine „Don't Kill the Disc“-Petition hat laut der australischen Plattform bereits mehr als 345.000 verifizierte Unterschriften gesammelt.

Ausgerechnet Gamescom könnte Protest ausbremsen

Ob die Aktion tatsächlich Wirkung zeigt, ist allerdings offen. Der Zeitpunkt könnte dem PlayStation Blackout sogar zum Problem werden. Die Protestwoche überschneidet sich mit der Gamescom. Ein Rückgang bei den aktiven Spielern könnte deshalb zumindest teilweise andere Ursachen haben.

Dazu kommt, dass während des Blackouts kein großer PlayStation-Release für zusätzlichen Druck sorgt. In den Communitys wird deshalb darüber diskutiert, ob ein einwöchiger Verzicht überhaupt ausreicht. Manche Spieler halten längerfristige Maßnahmen wie Abo-Kündigungen oder den konsequenten Kauf von Disc-Versionen für wesentlich wirkungsvoller.

Streit um digitale Spiele geht weit über Sony hinaus

Hinter dem Protest steckt eine grundsätzliche Frage: Was gehört Spielern tatsächlich, wenn sie ein Game digital kaufen? In Sonys Nutzungsbedingungen heißt es dazu: „The Software is licensed to you, not sold.“ Vergleichbare Regelungen gibt es allerdings auch bei Steam, Xbox und Nintendo.

Bei physischen Spielen bestehen ebenfalls Lizenzbedingungen. Die Disc bringt für Kunden jedoch entscheidende praktische Vorteile. Sie lässt sich etwa weiterverkaufen, verleihen oder gebraucht erwerben. Genau diese Möglichkeiten sehen Anhänger physischer Spiele durch den zunehmenden Wechsel zu rein digitalen Angeboten bedroht.

Sony reagiert bislang nicht auf PlayStation Blackout

Ob Tausende oder deutlich mehr Spieler tatsächlich bis zum 30. August durchhalten, ist derzeit nicht absehbar. Sony hat bislang nicht öffentlich auf den angekündigten Protest reagiert.

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