"Wichtiger Schritt": ÖSV-Dame macht Neustart
Nach einer von Höhen und Tiefen geprägten Comeback-Saison stellt sich Nina Ortlieb für die Zukunft neu auf. Die 30-jährige Vorarlberger Speedspezialistin und Abfahrtsvizeweltmeisterin von 2023 verlässt ihre bisherige Trainingsumgebung und wechselt innerhalb des ÖSV die Trainingsgruppe.
Neue Trainingsgruppe für mehr Riesentorlauf
Die Entscheidung für den Wechsel traf die Tochter von Olympiasieger Patrick Ortlieb in enger Abstimmung mit dem Betreuerstab. Gegenüber der Krone begründet Ortlieb den Schritt folgendermaßen: "Nach der Vorsaison habe ich mich mit den Coaches zusammengesetzt. Dabei haben wir festgestellt, dass ich andere Bedürfnisse habe und mehr Riesentorlauftraining benötige."
Künftig trainiert Ortlieb in der von Martin Sprenger betreuten WC3-Gruppe. Dort trifft sie unter anderem auf Julia Scheib, die in der vergangenen Saison als beste österreichische Riesentorläuferin überzeugte.
Fokus auf Super-G und technische Stärken
Durch die verstärkte Arbeit an den technischen Grundlagen erhofft sich Ortlieb vor allem Leistungssteigerungen in ihrer zweiten Disziplin. In der Krone erklärt die Vorarlbergerin: "Im Hinblick auf den Super-G war es ein wichtiger Schritt für mich."
Dass sie die nötigen Anlagen mitbringt, bewies Ortlieb bereits im Juniorenbereich, als sie 2015 Juniorenweltmeisterin im Riesentorlauf wurde. Nach ihrer Unterschenkelfraktur im Januar 2025 und dem Weltcup-Podestplatz in Soldeu Ende Februar zeigt die Tendenz nun wieder nach oben.