„Danke Pepi“: Fußballklub verabschiedet treuen Fan
Die Kärntner Fußballfamilie trauert um einen langjährigen Wegbegleiter. Josef Miksche, von Freunden und beim ASKÖ Köttmannsdorf liebevoll „Pepi“ genannt, ist nach langer schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben. Über viele Jahre gehörte er zum festen Bild bei den Heimspielen des Vereins und unterstützte seine Mannschaft von der bekannten Preliebler Fankurve aus.
ASKÖ Köttmannsdorf nimmt Abschied
Die traurige Nachricht machte der ASKÖ Köttmannsdorf über seine sozialen Kanäle öffentlich. Josef Miksche habe nach langer schwerer Krankheit seinen Frieden gefunden, teilte der Kärntner Klub mit.
Für den Verein war der 70-Jährige weit mehr als nur ein Besucher auf der Tribüne. Über Jahre hinweg begleitete er die Mannschaft bei ihren Heimspielen und wurde dadurch zu einem vertrauten Gesicht im Umfeld des ASKÖ Köttmannsdorf.
Der Klub erinnerte in seinem Nachruf besonders an Miksche als Teil der bekannten Preliebler Fankurve, die bei den Heimspielen regelmäßig für Unterstützung sorgte.
Fester Bestandteil der Preliebler Fankurve
Solange es sein Gesundheitszustand erlaubte, soll „Pepi“ kaum ein Heimspiel seiner Mannschaft verpasst haben. Woche für Woche verfolgte er die Auftritte des ASKÖ und gehörte damit zu jenen Fans, die einen Amateurverein über viele Jahre hinweg prägen.
Gerade im regionalen Fußball sind solche langjährigen Begleiter ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens. Spieler und Trainer wechseln, doch zahlreiche Unterstützer bleiben ihrem Klub über Jahrzehnte verbunden. Josef Miksche war in Köttmannsdorf einer dieser treuen Wegbegleiter.
Die Nachricht von seinem Tod sorgte deshalb nicht nur innerhalb des Vereins, sondern auch im Umfeld des Kärntner Fußballs für Trauer. Der Klub würdigte ausdrücklich seine jahrelange Unterstützung.
Auch im Gemeindeleben tief verwurzelt
Miksche war auch abseits des Fußballplatzes eng mit Köttmannsdorf und seinem Heimatort Preliebl verbunden. Über viele Jahre engagierte er sich im örtlichen Gemeindeleben und war unter anderem in der Pfarre aktiv.
Kirchliche Unterlagen zeigen, dass er mehrere Jahre dem Pfarrgemeinderat angehörte und zwischen 2017 und 2021 dessen Obmann war. Zudem half er regelmäßig bei Arbeiten rund um Kirche, Pfarrhof und Friedhof mit. Bereits seit Mitte der 1980er-Jahre war er dort in verschiedenen Aufgaben tätig.
Damit hinterlässt der 70-Jährige nicht nur im Fußballverein eine Lücke. Auch in der örtlichen Gemeinschaft war er über einen langen Zeitraum hinweg präsent und engagiert.
Verein bedankt sich für jahrelange Treue
Der ASKÖ Köttmannsdorf verabschiedete sich in den sozialen Medien mit wenigen, aber persönlichen Worten von seinem langjährigen Fan: „Danke Pepi für deine jahrelange Unterstützung! Ruhe in Frieden!“
Damit erinnert der Verein vor allem an die vielen gemeinsamen Jahre am Fußballplatz. Für die Mannschaft und zahlreiche Wegbegleiter wird Josef „Pepi“ Miksche mit der Preliebler Fankurve und seiner großen Verbundenheit zum Klub in Erinnerung bleiben.