Tragischer Schicksalsschlag für Ski-Olympiasiegerin

Die schwedische Wintersportlerin Sara Hektor bangt um das Leben ihrer Mutter und sprach erstmals öffentlich über deren schwere Erkrankung. Geldspenden zur Erforschung von ALS sollen helfen.
Autor: Sandra Eder, 22.11.2022 um 14:45 Uhr

Es gibt Momente, da wird der Sport selbst für eine Olympiasiegerin zur Nebensache. Sara Hektor startete in Levi mit guten Ergebnissen (Rang fünf und sieben) in die Saison, neben der Piste hat die Goldmedaillengewinnerin von Peking aber mit einem schweren Schicksalsschlag zu kämpfen. In einem Interview sprach die Schwedin nun erstmals öffentlich über die ALS-Erkrankung ihrer Mutter: „Es ist eine Krankheit, die immer schlimmer wird", so die tief betroffene Sara Hector. Zwar würde die Erkrankung bei ihrer Mutter langsam voranschreiten, heilbar ist ALS jedoch nicht.

Hector sammelt Geld

Die einzige Hoffnung der Familie: die Forschung. „In der Welt der Forschung passiert viel, das ist sehr positiv und vielleicht werden bald Medikamente gefunden, die die Krankheit stoppen und nicht nur verlangsamen können", erzählt die 30-jährige Athletin im Interview. Um ein Bewusstsein für die Krankheit zu schaffen und die Wissenschaft unterstützen zu können, sammelt Sara Hector seit 2019 mit einem Charity-Skirennen in ihrer Heimat Geld. „Das Rennen ist mir wichtig. Ich hoffe, dass viele Leute kommen und ihre Freunde herausfordern wollen“, so die Skifahrerin. Vor allem aber hofft Sara, betroffenen Menschen wie ihrer Mama helfen zu können.