Saisonende: Ricarda Haaser stürzt in Soldeu schwer
Ein schwerer Unfall überschattet den Ski-Weltcup in den Pyrenäen. Der Ricarda Haaser-Sturz beim Super-G in Soldeu sorgte für bange Minuten am Hang. Die erfahrene Tirolerin verlor kurz nach dem Start die Kontrolle und musste nach einer medizinischen Erstversorgung auf der Piste mit dem Akja abtransportiert werden. Die Diagnose aus dem Zielraum bestätigt nun die schlimmsten Befürchtungen.
Drama am Start: Der Ricarda Haaser Sturz
Nach nur 17 Fahrsekunden kam es zum verhängnisvollen Moment auf der Piste in Soldeu. Bei einem Sprung verlor Haaser das Gleichgewicht; bei der Landung knickte das linke Knie sichtbar ein. Die 32-Jährige rutschte den Steilhang hinunter und blieb regungslos liegen, was zu einer sofortigen Unterbrechung des Rennens führte. Unter den Augen ihrer sichtlich betroffenen Kolleginnen leisteten die Rennärzte erste Hilfe, bevor der Transport ins Tal erfolgte.
Diagnose: Schienbeinkopfbruch in Soldeu
Die erste medizinische Untersuchung im Zielbereich brachte traurige Gewissheit: Ricarda Haaser hat sich einen Bruch des Schienbeinkopfes im linken Bein zugezogen. Damit ist die aktuelle Saison für die Tirolerin vorzeitig beendet.
Rückschlag: Haasers lange Leidenszeit
Die neuerliche Verletzung ist für Haaser besonders bitter. Erst im Dezember hatte sie am Semmering ihr Comeback gegeben, nachdem sie sich bei der Heim-WM in Saalbach 2025 das Kreuzband gerissen hatte. Der Sturz in Soldeu bedeutet nun den nächsten harten Rückschlag in der Karriere der Allrounderin.
Rennverlauf: Hütter beste Österreicherin
Das sportliche Ergebnis des Super-G in Soldeu rückte angesichts der Verletzung in den Hintergrund. Während die Deutsche Emma Aicher über ihren Sieg vor Alice Robinson und Corinne Suter jubelte, blieb das ÖSV-Team erneut ohne Podestplatz. Cornelia Hütter belegte als beste Österreicherin den zehnten Rang.