ÖFB-Knall: Rangnick kurz vor Verlängerung
Die Zeichen beim österreichischen Fußball-Bund stehen auf Kontinuität: Teamchef Ralf Rangnick steht offenbar unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung. Wie die Salzburger Nachrichten berichten, haben sich der ÖFB und der deutsche Erfolgstrainer in den zentralen Verhandlungspunkten deutlich angenähert. Eine Einigung, die Rangnick bis zur EM 2028 an das Nationalteam binden würde, scheint in greifbarer Nähe.
Details zum neuen Vertrag und Gehalt
In den Kernpunkten der Zusammenarbeit herrscht laut Medienberichten bereits weitgehende Einigkeit. Demnach soll Ralf Rangnick das ÖFB-Team nicht nur durch die kommende Weltmeisterschaft, sondern bis zur Europameisterschaft 2028 in Großbritannien führen. Das künftige Gehalt soll bei rund zwei Millionen Euro pro Jahr liegen, wobei die Hälfte der Summe durch namhafte ÖFB-Sponsoren mitgetragen werden soll. Damit wären die finanziellen Hürden für eine langfristige Zusammenarbeit aus dem Weg geräumt.
Der letzte Knackpunkt: Das Team hinter dem Team
Dass die offizielle Bestätigung noch aussteht, liegt offenbar nicht an Rangnick selbst, sondern an seinem engsten Umfeld. Der 67-Jährige kämpft derzeit laut Salzburger Nachrichten leidenschaftlich darum, dass auch sein Trainer- und Betreuerstab neue, passende Vereinbarungen erhält. Rangnick möchte sicherstellen, dass seine Vertrauensleute auf und neben dem Platz langfristig abgesichert sind. Genau hier liegen aktuell die finalen Verhandlungspunkte zwischen der Verbandsspitze um Präsident Josef Pröll und dem Teamchef.
Vorausdenker Rangnick: Die Zukunft im Blick
Dass Rangnick seine Zukunft langfristig beim ÖFB sieht, unterstreichen auch seine jüngsten Personalentscheidungen. Er hat sich massiv für die Einbürgerungen der Top-Talente Paul Wanner und Carney Chukwuemeka eingesetzt, die als tragende Säulen für die kommenden Jahre eingeplant sind.
Entscheidung noch im April erwartet
Mit der bevorstehenden Reise zur WM-Endrunde in den USA möchte der Verband Fakten schaffen. Eine endgültige Entscheidung über die Vertragsverlängerung soll noch im April fallen. „Die Gespräche laufen bereits seit Längerem und haben zuletzt deutliche Fortschritte gemacht“, heißt es aus Kreisen der Beteiligten. Gelingt die Einigung beim Betreuerstab, steht der Ära Rangnick bis 2028 nichts mehr im Wege.