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ÖSV-Star Daniel Hemetsberger stürzt beim Abfahrtstraining der Herren auf der Olympia-Strecke Stelvio in Bormio schwer und prallt in die Sicherheitsnetze.
Sturz im Abfahrtstraining der Herren: ÖSV-Star Daniel Hemetsberger verliert auf der Stelvio die Kontrolle und kracht in die Fangnetze.
Sturz im Abfahrtstraining der Herren: ÖSV-Star Daniel Hemetsberger verliert auf der Stelvio die Kontrolle und kracht in die Fangnetze.
APA-Images / REUTERS / Angelika Warmuth

Olympia-Schock: ÖSV-Star stürzt im Training schwer – Helm weg, Blut!

05.02.2026 um 11:55, Anna Kirschbaum
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ÖSV-Star Daniel Hemetsberger stürzt beim Abfahrtstraining auf der Stelvio in Bormio. Helm weg, Blut im Schnee: Ist der Olympia-Start in Gefahr?

Wenige Tage vor dem Olympia-Start hat der österreichische Ski-Tross einen Schockmoment erlebt. Abfahrts-Spezialist Daniel Hemetsberger ist im zweiten Training auf der Stelvio in Bormio schwer zu Sturz gekommen.

Die Stelvio zeigte ihre Zähne

Die italienische Olympia-Strecke gilt als eine der anspruchsvollsten im gesamten Weltcup. Steile Passagen, enge Kurven und immer wieder Sprünge verlangen den Läufern alles ab. Die Trainingsbedingungen waren griffig, der Kurs schnell und das Risiko dementsprechend hoch. „All in“, hatte Hemetsberger noch in Crans-Montana angekündigt. Mit dieser Einstellung wollte er auch in Bormio antreten.

Hemetsberger stürzt beim Abfahrtstraining der Herren

Hemetsberger hat es in einem technisch schwierigen Streckenteil erwischt. Der Unfall ereignete sich auf dem Mittelabschnitt der traditionsreichen Piste, wo das Gelände besonders ruppig ist. Er hat den Grip verloren und ist mit voller Wucht in das Fangnetz geprallt. Bei dem Sturz hat der 34-Jährige seinen Helm verloren. Der Oberösterreicher konnte nach dem Sturz selbstständig abfahren, eine genauere Untersuchung steht noch aus. Auf den Bildern war er leicht blutend zu sehen.

Formstark, aber mit Risiko

Im ersten Training zur Olympia-Abfahrt hatte Hemetsberger noch mit soliden Zeiten überzeugt. Zuletzt zeigte sich der Oberösterreicher in guter Form: In Wengen, Val Gardena und Crans-Montana war er regelmäßig unter den Top 20 zu finden. Erst vergangene Woche hatte er beim Weltcup in der Schweiz Platz 14 erreicht. Sein Ziel hat er klar definiert: vorne anzugreifen, auch wenn die Konkurrenz groß ist.

Harte Olympia-Abfahrt steht bevor

Die Herren erwartet auf der Stelvio eine echte Bewährungsprobe. Neben Hemetsberger gelten Vincent Kriechmayr und Stefan Babinsky als österreichische Hoffnungsträger. Babinsky hatte im Training in Crans-Montana Rang acht belegt und sich zuletzt hochmotiviert gezeigt. Marco Schwarz verzichtet auf einen Start. Wie schwer Hemetsberger tatsächlich verletzt ist und ob er beim Olympia-Bewerb an den Start gehen kann, ist aktuell noch offen.

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