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Max Verstappen bei Pressekonferenz in Spielberg – Kritik an Kühlwesten trotz Hitze und FIA-Hitzealarm
Max Verstappen bei Pressekonferenz in Spielberg – Kritik an Kühlwesten trotz Hitze und FIA-Hitzealarm
Max Verstappen bei Pressekonferenz in Spielberg – Kritik an Kühlwesten trotz Hitze und FIA-Hitzealarm
APA-Images / AFP / ANDREJ ISAKOVIC

Spielberg: „Ich wurde im Auto gekocht!“ – Fahrer lehnen Kühlwesten ab

26.06.2026 um 13:48, Anna Kirschbaum
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Extreme Hitze in Spielberg: Trotz 50 Grad im Cockpit lehnen viele F1-Fahrer Kühlwesten ab. Verstappen & Co. kritisieren das System scharf.

Beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg werden Temperaturen von bis zu 36 Grad erwartet. Im Cockpit kann die Belastung dabei auf über 50 Grad ansteigen. Die extreme Hitze bringt nicht nur die FIA zum Handeln – sie sorgt auch bei den Fahrern für Unmut.

Kühlwesten gelten als unbequem und ineffizient

Im Zentrum der Kritik stehen die sogenannten Kühlwesten, die mit gekühltem Wasser durchströmt werden. Sie sollen die Körpertemperatur der Fahrer stabil halten, stoßen in der Praxis jedoch auf Widerstand.

Zum einen gelten die Westen als unbequem unter dem ohnehin engen Rennanzug. Zum anderen kann das System über die Renndistanz an Wirkung verlieren, da sich das Wasser zunehmend erwärmt. Nach zehn Minuten Kühlung sei der Effekt beim Teufeln, moniert Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar. Im Gegenteil: Es werde noch wärmer. Diese Meinung teilt auch der WM-Führende Kimi Antonelli. Der Mercedes-Fahrer hat mit dem Kühlsystem so seine eigenen Erfahrungen gemacht: "Jedes Mal, wenn ich die Kühlweste verwendet habe, hat das nicht gut geendet." Eine Erfahrung beim Training für den GP 2025 in den USA schildert er besonders drastisch: "Ich wurde im Auto gekocht!"

Kritik von Verstappen an Kühlwesten

Kritik kommt wenig verwunderlich auch von Vierfach-Weltmeister Max Verstappen, der ohnehin kein großer Fan der aktuellen Reglements der Saison ist. "Ich mag die ganzen Kabel im Auto nicht", erklärt er vor dem Red-Bull-Heimrennen. "Ja, es ist heiß. Aber diese Autos sind nicht besonders körperlich zu fahren."

Gewicht bleibt ein entscheidender Faktor

Ein weiterer Kritikpunkt ist das zusätzliche Gewicht. Die Kühlsysteme bringen mehrere Kilogramm auf die Waage und können damit die Performance beeinflussen.

Zwar wird das Mindestgewicht der Fahrzeuge im Falle eines Hitzealarms angehoben, dennoch bleibt die Entscheidung für oder gegen das System eine strategische Frage. Viele Teams und Fahrer scheuen weiterhin den möglichen Nachteil auf der Strecke.

Fahrer können Kühlwesten weiterhin ablehnen

Trotz der Hitzeregel bleibt die Nutzung der Kühlwesten freiwillig. Entscheidet sich ein Fahrer dagegen, muss er lediglich ein Zusatzgewicht von 0,5 Kilogramm im Cockpit mitführen. Gerade bei engen Abständen im Feld kann selbst dieses geringe Zusatzgewicht eine Rolle spielen.

Die Abwägung zwischen Komfort, Leistung und Strategie bleibt damit ein zentraler Punkt.

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