Kader-Knall: ÖSV macht Ausnahme für Olympiasieger
Johannes Strolz kämpft sich durch eine Saison ohne Glanzmomente. Der Doppel-Olympiasieger von 2022 verliert den Anschluss an die Weltspitze. Die Ergebnisse bleiben hinter den Erwartungen zurück. Am Ende steht sogar der Verlust eines zentralen Kriteriums für den Verbleib im ÖSV-Kader, doch es gibt eine Ausnahme.
Schwierige Saison ohne Ausrufezeichen
Der 33-Jährige fährt im Slalom sechsmal in die Punkteränge. Ein Spitzenresultat bleibt aus. Ein 15. Platz in Kitzbühel blieb das beste Ergebnis des Winters. Für einen Athleten mit seinen Ansprüchen reicht das nicht.
Gespräch mit Trainern bringt Wende
Strolz sucht selbst das Gespräch mit den Verantwortlichen. Gruppentrainer Robert Füss, Herren-Chef Marko Pfeifer sowie Alpin-Direktor Christian Mitter sprechen ihm das Vertrauen aus. „Sie haben mir gesagt, dass sie bei mir noch immer das sportliche Potenzial sehen, vorne mitzufahren“, erklärt Johannes Strolz laut gegenüber der Krone.
Neuer Plan für den Neustart
Der Routinier hält an seinem Anspruch fest. „Die Schnellsten gehören an den Start, und ich bin davon überzeugt, dass ich nach wie vor zu den Schnellsten gehöre“, sagt Strolz. Das Programm für die kommende Saison verändert sich. Mehr Rennen stehen im Fokus. Einsätze in niedrigeren Klassen sollen den Rhythmus stärken. Der Konkurrenzkampf für die Saison 2026/27 bleibt bestehen.