WM 2026: Diskussionen um Irans Teilnahme spitzen sich zu
Inhalt
- Iran WM: Iran zuversichtlich
- Diplomatische Gespräche ohne Ergebnis
- WM 2026: Drei Vorrundenspiele in den USA
- Sicherheitsfrage im Mittelpunkt
- Trump äußert Bedenken
Iran WM: FIFA-Präsident Gianni Infantino hat bekräftigt, dass der Iran bei der WM trotz des Kriegs mit den USA "auf jeden Fall" an der Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen wird. "Die iranische Mannschaft kommt ganz sicher", sagte Infantino auf dem "Invest in America Forum" des Fernsehsenders CNBC. Er betonte, wie wichtig die Teilnahme des Landes sei. "Sie vertreten ihr Volk, sind qualifiziert, wollen spielen", sagte Infantino, der Irans Team vor zwei Wochen in Antalya getroffen hatte.
Iran WM: Iran zuversichtlich
Auch das iranische Team für die WM hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt. "Es gibt derzeit keinen Grund, nicht teilzunehmen, und das werden wir so Gott will dann auch tun", hatte Teamchef Amir Ghalenoei gesagt. Auch Sportminister Ahmed Donjamali hatte sich optimistisch geäußert, solange die zwischen den Kriegsparteien vereinbarte Waffenruhe halte. "Je normaler die Lage, desto wahrscheinlicher die Teilnahme", sagte er.
Diplomatische Gespräche ohne Ergebnis
"Wir hoffen natürlich, dass sich die Lage bis dahin beruhigt hat", sagte Infantino nun in Washington. Die USA und der Iran hatten am Wochenende in Islamabad erstmals seit dem Kriegsbeginn vor eineinhalb Monaten direkte Gespräche geführt, die ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen waren.
WM 2026: Drei Vorrundenspiele in den USA
Die Entscheidung über eine Teilnahme Irans an der WM 2026 solle vom Nationalen Sicherheitsrat des Landes in Abstimmung mit der Regierung getroffen werden, hieß es zuletzt. Dieser Rat ist das höchste Entscheidungsgremium und steht unter der Aufsicht des Obersten Führers Modschtaba Chamenei sowie der Leitung von Präsident Massud Peseschkian. Sportminister Donjamali hatte zudem die Bedingung gestellt, dass die Sicherheit von Spielern und Trainerstab von den USA gewährleistet werde.
Sicherheitsfrage im Mittelpunkt
In einem Beitrag auf seinem Netzwerk "Truth Social" hatte US-Präsident Donald Trump im März gepostet, dass die Iran WM Teilnahme zwar "willkommen" sei, er es aber "wirklich nicht für angemessen halte, dass sie dort sind, zu ihrem eigenen Schutz und ihrer eigenen Sicherheit".
Trump äußert Bedenken
Die drei Gruppenspiele des Irans gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten sind in Seattle und nahe Los Angeles geplant. Den Wunsch des Irans, die Spiele nach Mexiko zu verlegen, hatte die FIFA abgelehnt.