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Marc Janko hat seine Bewerbung für den Posten als ÖFB-Sportdirektor bestätigt.
Der ÖFB sucht nach der Trennung von Peter Schöttel einen neuen sportlichen Verantwortlichen.
Der ÖFB sucht nach der Trennung von Peter Schöttel einen neuen sportlichen Verantwortlichen.
Michael715 / Shutterstock.com

Paukenschlag: Jetzt will er ÖFB-Sportdirektor werden

06.11.2026 um 10:49, Yunus Emre Kurt
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Marc Janko bestätigt seine Bewerbung als neuer ÖFB-Sportdirektor. Der Ex-Teamstürmer ist damit offiziell im Rennen um die Nachfolge von Peter Schöttel.

Marc Janko will neuer Sportdirektor des Österreichischen Fußball-Bundes werden. Der ehemalige Nationalstürmer hat erstmals öffentlich bestätigt, dass er sich um die Nachfolge von Peter Schöttel beworben hat. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Der ÖFB befindet sich weiterhin mitten im Auswahlverfahren und will die Schlüsselposition bis Ende des Jahres neu besetzen.

​Janko bestätigt seine Bewerbung

Am Donnerstagabend äußerte sich Janko bei Sky Sport Austria erstmals konkret zu den Spekulationen rund um seine Person. Auf die Frage, ob er sich um den vakanten Posten beworben habe, antwortete der 43-Jährige: „Ich dementiere nicht.“ Sky bestätigte daraufhin ausdrücklich, dass Janko am Bewerbungsverfahren teilnimmt.

Zum genauen Ablauf der Suche wollte sich der frühere ÖFB-Stürmer nicht näher äußern. „Ich habe den Timetable vom ÖFB nicht am Schirm. Ich weiß nur, wann mein nächster Termin ist“, erklärte er.

Damit steht fest: Janko gehört tatsächlich zum Bewerberfeld. Dass er bereits als neuer Sportdirektor feststeht oder als Favorit ausgewählt wurde, ist daraus allerdings nicht abzuleiten.

​Warum der ÖFB einen neuen Sportdirektor sucht

Die Position ist seit der Trennung von Peter Schöttel vakant. Der ÖFB hatte sich im September nach fast neun Jahren von seinem langjährigen Sportdirektor getrennt.

Anfang Oktober startete der Verband offiziell den Ausschreibungsprozess. Unterstützt wird die Suche von der Beratungsfirma EY. Interessierte konnten sich mit Lebenslauf und einem Kurzkonzept bewerben.

ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll kündigte an, dass die Entscheidung bis Ende 2026 fallen soll. Gesucht wird ausdrücklich nicht nur ein ehemaliger Spitzenspieler, sondern eine Führungspersönlichkeit mit strategischen und organisatorischen Fähigkeiten.

​Diese Namen werden ebenfalls gehandelt

Eine vollständige offizielle Kandidatenliste veröffentlicht der ÖFB nicht. Medienberichten zufolge sollen aber mehrere bekannte Namen im Rennen sein.

Unter anderem werden Sebastian Prödl, Martin Scherb, Günter Kreissl und Dominik Thalhammer genannt. Prödl arbeitet bereits beim ÖFB als sportlicher Leiter der Nachwuchs-Nationalteams und wurde früh als möglicher Schöttel-Nachfolger gehandelt.

Andere zunächst kolportierte Kandidaten haben hingegen bereits dementiert. Stefan Maierhofer erklärte ausdrücklich, keine Bewerbung abgeschickt zu haben. Auch Marko Stankovic stellte klar, dass er sich nicht um den Posten beworben hat.

Laut LAOLA1 soll Janko ursprünglich von EY selbst für den Auswahlprozess vorgeschlagen worden sein. Vom ÖFB offiziell bestätigt wurde diese Information bislang nicht.

​Was der ÖFB vom neuen Sportdirektor erwartet

Das Anforderungsprofil für die neue Führungsperson ist umfangreich. Der künftige Sportdirektor soll die sportliche Entwicklung vom Breiten- bis zum Spitzenfußball mitgestalten, die Nationalteams und Talenteförderung weiterentwickeln und die Zusammenarbeit mit Bundesliga und Landesverbänden stärken.

Zudem soll die Person maßgeblich an der neuen ÖFB-Sportstrategie ab 2027 mitarbeiten und unterschiedliche Interessen innerhalb des österreichischen Fußballs zusammenführen.

Janko bringt dafür viel Erfahrung aus dem internationalen Fußball mit. Der frühere Angreifer absolvierte 70 Länderspiele für Österreich und erzielte 28 Treffer. Als Sportdirektor auf Klub- oder Verbandsebene war er bislang allerdings nicht tätig.

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