Alaba-Wirbel: Kryptischer Post heizt Austria-Gerüchte an
Ein rätselhafter Beitrag auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) sorgt unter den Fans von Austria Wien für wilde Spekulationen. Nach dem Ende seines Vertrags bei Real Madrid befindet sich ÖFB-Kapitän David Alaba weiterhin auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Ein Posting seines Jugendvereins lässt die Hoffnungen der Anhänger auf eine sensationelle Rückkehr an die alte Wirkungsstätte aufleben.
Kryptisches X-Posting sorgt für Aufregung unter Austria-Fans
Der Auslöser für die jüngsten Alaba-Transfergerüchte war ein minimalistischer Post des FK Austria Wien auf X, der lediglich aus drei Emojis bestand: einem Wirbelwind, einem Blitz und Augen („🌪️⚡️👀“). Die Kommentarspalte unter dem Beitrag entwickelte sich rasch zu einem Spekulationsforum für Veilchen-Fans, die den Beitrag sofort mit dem vereinslosen Nationalteam-Kapitän in Verbindung brachten.
Nachdem Konkurrenten wie der SK Sturm Graz scherzhaft antworteten, reagierte die Austria mit dem Begriff „Wirbelwind“. Unter den zahlreichen Reaktionen der Anhänger brachte ein Fan die Hoffnung vieler Violetten auf den Punkt:
„Willkommen daheim David“
— Fan-Kommentar auf X
Alabas tiefe Verwurzelung bei der Wiener Austria
Eine Rückkehr von David Alaba nach Favoriten wäre eine Reise zu den eigenen Wurzeln. Der Wiener begann seine fußballerische Laufbahn beim SV Aspern, ehe er 2002 im Alter von zehn Jahren in den Nachwuchs der Austria wechselte. In der Frank-Stronach-Akademie reifte der Allrounder zum Ausnahmetalent und schaffte bereits mit 14 Jahren den Sprung in die U17-Mannschaft. Ralf Muhr soll in seiner Rolle als Nachwuchsdirektor bereits von Alaba geschwärmt haben: „Ich habe noch nie einen Spieler gesehen, der in dem Alter schon so weit war.“
Im Frühjahr 2008 stand Alaba unter Didi Constantini bereits im Profikader der Wiener und absolvierte erste Einsätze bei den Amateuren, ehe ihn der FC Bayern München im Sommer 2008 verpflichtete. Die Verbindung zum Verteilerkreis ist jedoch nie abgebrochen: Alaba hält bis heute Anteile von zwei Prozent am Verein.
Komplizierte Klubsuche nach Absagen aus dem Ausland
Die Spekulationen treffen auf eine schwierige Phase in Alabas Karriere. Nach dem Abschied von Real Madrid zerschlugen sich zuletzt mehrere Wechseloptionen im Ausland. Verhandlungen oder Gerüchte um Transfers zu Lazio Rom, Manchester United und dem mexikanischen Traditionsklub Club América führten zu keinem Abschluss.
Finanziell dürfte ein Transfer Alabas kaum zu stemmen sein. Bei Real Madrid soll der Wiener über 20 Millionen Euro jährlich kassiert haben, Austria Wien hat seit Jahren mit monetären Problemen zu kämpfen. Eine Verpflichtung dürfte somit nur mit massiven Gehaltseinbußen und einem zahlungskräftigen Sponsor realisierbar werden.