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David Affengruber bejubelt den Sieg von Elche gegen David Affengruber
Mann des Spiels: David Affengruber (M.) glänzte beim Sieg gegen Atlético Madrid als Torschütze und Vorbereiter.
Mann des Spiels: David Affengruber (M.) glänzte beim Sieg gegen Atlético Madrid als Torschütze und Vorbereiter.
APA-Images / AFP / JOSE JORDAN

Affengruber-Trainer nach Gala: "Wenn er nicht zur WM fährt ..."

24.04.2026 um 11:12, Marcel Toifl
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ÖFB-Verteidiger David Affengruber überzeugt für Elche in La Liga mit einer Gala gegen Atlético Madrid und empfiehlt sich für die WM.

Was für eine Nacht für den österreichischen Fußball-Export in Spanien. Beim sensationellen 3:2-Erfolg von Elche gegen das favorisierte Atlético Madrid avancierte David Affengruber zum alles überragenden Akteur auf dem Platz. Der ehemalige Abwehrchef von Sturm Graz war an allen drei Treffern direkt beteiligt und brachte sein Team im Kampf um den Klassenerhalt in eine glänzende Ausgangsposition.

Die Affengruber-Gala: Tor, Vorlage und Rote Karte erzwungen

David Affengruber drückte dem Spiel am Mittwochabend seinen Stempel auf wie kein Zweiter. Zunächst erzielte der Innenverteidiger im Stile eines Torjägers per Rechtsschuss den wichtigen 1:1-Ausgleich. Nur wenige Minuten später zwang er Atleticos Thiago Almada im Strafraum zu einem folgenschweren Fehler: Almada riss Affengruber nieder, sah die Rote Karte und verursachte den Elfmeter zum 2:1. Den Schlusspunkt setzte der Österreicher in der 75. Minute, als er den dritten Treffer durch André Silva mit einer Kopfball-Vorlage einleitete.

Trainer-Lob: „Größte Ungerechtigkeit der Geschichte“

Nach dieser Performance überschlugen sich die Experten und Verantwortlichen mit Lobeshymnen. Elche-Coach Eder Sarabia fand nach dem Schlusspfiff gegenüber DAZN deutliche Worte in Richtung der österreichischen Nationalmannschaft: „Wenn David nicht zur WM fährt, wäre das die größte Ungerechtigkeit der Geschichte.“.

Affengruber selbst blieb gewohnt bescheiden, ordnete seine Leistung aber dennoch als Karriere-Highlight ein: „Ich glaube, das war mein bestes Spiel, denn es kommt nicht oft vor, dass man an allen drei Toren beteiligt ist.

WM-Ausblick: Reicht die Top-Form für den ÖFB-Kader?

Seit seinem Wechsel nach Spanien im Sommer 2024 hat sich der 25-Jährige zum absoluten Stammspieler entwickelt. Nachdem er Ende März gegen Ghana sein Debüt im Nationalteam unter Ralf Rangnick feierte, steigen seine Chancen auf ein WM-Ticket. Mit 30 Saisoneinsätzen und der aktuellen Offensiv-Power ist er derzeit einer der formstärksten ÖFB-Legionäre. „Mit Spielen wie diesem oder auf hohem Niveau kann ich in den Kader kommen.“ – David Affengruber über seine Hoffnungen auf die Weltmeisterschaft.

Abstiegskampf: Elche verlässt die gefährliche Zone

Dank der drei Punkte gegen Atlético Madrid klettert Elche in der Tabelle auf den 15. Platz. Sechs Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge nun zwei Punkte. Während an der Spitze der FC Barcelona einsam seine Kreise zieht, hat Elche dank seines österreichischen Abwehr-Hünen das Schicksal nun wieder in der eigenen Hand.

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